Henry Holland: Modedesign ist mein Hobby

Für Modeschöpfer Henry Holland ist sein Job, Kleidung zu entwerfen nicht nur sein Beruf, sondern seine Berufung

Henry Holland, 30, findet, dass er ein "totaler Spinner" ist, wenn er an freien Tagen Sehnsucht nach seiner Arbeit hat.

Der britische Designer ist der Chef der zwei Labels H! by Henry Holland und House of Holland - beide Marken sind für ihre leuchtenden und ausgefallenen Stücke bekannt. Als er von "glamourmagazine.co.uk" nach einem Rat für junge Nachwuchstalente gebeten wurde, lautete sein Tipp: "Man sollte einen Job finden, der sich nicht wie ein Job anfühlt und dann arbeitet man einfach immer dafür"'. Deshalb hätte er auch keine andere Freizeitbeschäftigung. "Die Leute fragen einen, was für Hobbys man hat, aber das ist mein Hobby. Warum muss ich ein Hobby haben, wenn mein Job mein Hobby ist? Ich habe nicht das Gefühl, bei der Arbeit zu sein, wenn ich bei der Arbeit bin. Ich bin ein totaler Spinner, aber ich vermisse am Wochenende das Büro."

Über die Jahre hat sich Holland in der Modewelt etabliert und kann sich über eine Reihe prominenter Fans wie die Moderatorin Kelly Osbourne (29, "Fashion Police"), das britische It-Girl Alexa Chung, 30, und die Sängerin Ellie Goulding (27, "Lights") freuen. Doch wenn er seine Kult-Kreationen entwirft, bleibt der Kreative lieber unvoreingenommen, anstatt sich beim Designen auf eine einzelne Person zu konzentrieren. "Ich habe viele Freunde, zu denen ich ein enges Verhältnis habe. Wenn man als Mann Frauenkleidung entwirft, wird man von den Frauen, die einen umgeben, inspiriert, weil man das einfach muss. Ich habe viele Frauen und Mädchen im Kopf, wenn ich designe. Viele von ihnen kennt man und ein paar kennt man nicht, aber sie sind alle meine Freunde. Es geht mehr darum, wer sie sind, als darum, wie sie aussehen. Aber es geht um die Frau, es geht darum, wer sie ist. Meine Kollektionen und meine Kleidung sehe ich als eine Erweiterung meiner selbst und ich versuche, meine Persönlichkeit reinzustecken, meinen Stempel aufzudrücken, und ich denke, das ist eine ganz natürliche Sache. Ich hefte kein Bild einer Frau ans Moodboard und sage "Für diese Frau designe ich', es ist eine Sammlung all dieser Elemente", befand Henry Holland.

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