Gwyneth Paltrow: Kritik wegen Kinderbikinis

Hollywoodstar Gwyneth Paltrow löste einen Sturm der Entrüstung aus, als sie auf ihrer Webseite eine Bikinikollektion für Kinder anpries: Ihr wird vorgeworfen, junge Mädchen zu "sexualisieren".

Gwyneth Paltrow (40) ist dafür kritisiert worden, junge Mädchen zu "sexualisieren", nachdem sie eine Bikinikollektion für Kinder promotete. 

Die Schauspielerin ('Besessen') ist unter Beschuss gekommen, weil sie es erlaubte, dass zweiteilige Badesachen von Melissa Odabash exklusiv auf ihrer Webseite 'Goop' vertrieben werden. Die Bikinis werden für gewöhnlich von Stars wie Paltrow selbst und der Inselschönheit Rihanna (25, 'Diamonds') getragen, die jüngste Kollektion richtet sich jedoch an Mädchen im Alter von vier bis acht Jahren. Zu den freizügigen Stücken zählt unter anderem ein Zweiteiler mit Rüschen im Wert von umgerechnet knapp 35 Euro, der angepriesen wird als "supersüß" für kleine Mädchen, die sich wie ihre Mütter kleiden wollen. 

Auf 'Goop' war eine Werbung zu sehen, die ein junges blondes Mädchen in der schwarzen, Nackenträger-Kreation zeigte, die auf einem von Melissa Odabash für Erwachsene designten Bikini basiert. Sofort kam erste Kritik auf: "Wir sind sehr gegen die Sexualisierung von Kindern und von Kindheit", mahnte Claude Knight von der britischen Wohltätigkeitsorganisation Kidscape. "Die Gefahren wurden ausführlich diskutiert, daher ist es sehr schade, dass solche Trends weitergehen und von Prominenten promotet werden."

Das Team der blonden Hollywoodschönheit wehrte sich gegen die Kritik an der Bikinikollektion für Kids, die nur für begrenzte Zeit exklusiv auf 'Goop' erhältlich ist. Ein Sprecher des Stars nannte die Kommentare "absurd" und argumentierte, dass "zweiteilige Badeanzüge seit Jahrzehnten von jungen Mädchen getragen werden".

Gwyneth Paltrow ist selbst Mutter einer achtjährigen Tochter namens Apple und hat mit ihrem Musiker-Gatten Chris Martin (36, 'Yellow') auch noch den gemeinsamen sieben Jahre alten Sohn Moses.

Themen

Erfahren Sie mehr: