Gwen Stefani: Ich war die größte Nachmacherin!

Musikerin Gwen Stefani wollte schon als Teenager anders sein und sah sich nach Vorbildern um

Gwen Stefani, 44, orientierte sich zuerst an anderen, um dann ihren eigenen Stil zu finden.

Die Frontfrau der Kultband No Doubt ("Dear John") gilt heute nicht nur als Ausnahmekünstlerin, sondern auch als Mode-Ikone. Nicht umsonst ist sie selbst unter die Designer gegangen und stellte gerade erst ihre neueste L.A.M.B-Kollektion auf der New York Fashion Week vor.

Doch wer hätte das gedacht? Die gute Gwen kam nicht etwa schon mit einem ausgereiften Modebewusstsein zur Welt! Sie orientierte sich zunächst an anderen und entwickelte daraus ihren eigenen Stil. Im Gespräch mit "Teen Vogue" erinnerte sie sich an ihre Jugend: "Ich entdeckte Musik in der achten Klasse, damals hat es mich voll getroffen: Wow, wer bin ich überhaupt? Ich war eine echte Nachmacherin: Ich sah all diese Mädchen mit einem coolen Style, die anders waren, und wusste, dass ich genauso sein wollte. Ich sah etwas, mochte es und machte es mir dann zu eigen … Wenn man das immer wieder macht, wird es irgendwann zu seinem eigenen Stil."

Die junge Gwen ließ sich von allem inspirieren, ganz egal, ob das Cartoons waren oder die "Gangsta-Mädchen", die in der Nähe ihres Elternhauses in Orange County rumhingen. Und ganz klar beeinflussten sie auch die Ikonen Hollywoods: "Ich wurde von alten Filmen, Marilyn Monroe und dem Glamour Hollywoods inspiriert", erzählte die Platinblonde. "Ich kann mich sogar noch genau an den Tag erinnern, an dem ich James Dean und Marilyn Monroe entdeckt habe … Ich weiß nicht, warum mich das so tief bewegt hat, aber ich ging sofort zu diesem Laden um die Ecke und kaufte jedes Poster von ihnen, das es gab."

Es dauerte ein Weilchen, bis sich Gwen Stefani die Haare blondieren ließ, um ihrem Idol Marilyn noch ähnlicher zu sein. Für die dreifache Mutter war das ein Wendepunkt: "Mein Freund und ich hatten uns gerade getrennt und ich sagte mir: "Egal, was es kostet, ich bleiche meine Haare!" Damals veränderte sich alles: Wir hatten die Songs für [unsere dritte Platte] "Tragic Kingdom" fertig und das nächste Kapitel begann", erinnerte sich Gwen Stefani. Dieses nächste Kapitel machte die Band unsterblich: Auf "Tragic Kingdom" sind die No-Doubt-Hymnen "Don"t Speak" und "Just a Girl' zu hören.

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