Frida Giannini Ich bleibe bei Gucci

Frida Giannini
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Frida Giannini räumte mit den Gerüchten auf, dass sie bei Gucci aufhören will

Frida Giannini bleibt bei Gucci. Basta!

Die italienische Designerin, die seit neun Jahren Chefin des renommierten Modehauses ist, hat so schnell nicht vor, ihren Job an den Nagel zu hängen. "Diese Gerüchte haben sich selbst generiert", beteuerte Giannini gegenüber "WWD". So hätte ihr sogar François-Henri Pinault, 51,, zu dessen Unternehmen Gucci gehört, versichert, dass sie nicht der Wahrheit entsprächen. "Tatsächlich war er besorgt, dass mich die Gerüchte nicht in Ruhe arbeiten lassen", erklärte sie weiter. "Wir wollen solche absurden Gerüchte nicht offiziell dementieren. Das wäre dumm. Es läuft harmonisch, obwohl wir wissen, dass der Markt im Moment anfällig ist."

Doch auch wenn sie momentan nicht vorhat, sich von Gucci zu verabschieden, schätzt die gebürtige Italienerin ihre Zukunft realistisch ein. "Wenn ihr mich fragt, ob ich hier noch mit 60 sein werde, dann sage ich Nein", stellte sie klar. "Ich denke, zu einem gewissen Zeitpunkt muss es eine Veränderung geben und man muss für die neue und jüngere Generation Platz machen."

Neben dem Launch von Haushaltswaren sowie der Ausdehnung der Gucci Premiere Couture-Linie, die auf dem Plan stehen, ist Giannini vor allem die wohltätige Arbeit des Traditionsunternehmens wichtig. So ist das 1921 gegründete Modehaus bereits seit 10 Jahren Partner von UNICEF. "Wir investieren mehr Zeit und Ressourcen in Aktionen, an die wir glauben. Natürlich würde ohne die Unterstützung des Unternehmens nichts davon existieren", so die Chefdesignerin. "Es ist zwar nur ein Tropfen auf den heißen Stein, aber es gehört jetzt zu meinem Job dazu, auch etwas zurückzugeben."

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