Felicity Jones: Donnerwetter, Dior!

Schauspielerin Felicity Jones glänzte auf der Londoner Premiere ihres Filmes "Die Entdeckung der Unendlichkeit" in einer eleganten Kreation von Dior

Felicity Jones, 31, begeisterte auf dem roten Teppich mit einem Retro-Look von Dior.

Die Leinwand-Grazie ("The Invisible Woman") besuchte gestern [9. Dezember] die Londoner Premiere des biografischen Dramas "Die Entdeckung der Unendlichkeit", das hierzulande am 25. Dezember in die Kinos kommt.

Die Darstellerin posierte in einem sehr züchtigen Dior-Kleid neben ihrem Co-Star Eddie Redmayne (32, "Les Misérables") sowie dem weltberühmten Physiker Stephen Hawking, 72, und dessen ehemaliger Ehefrau Jane Wilde Hawking, mit der er von 1965 bis 1995 verheiratet war. Die beiden Schauspieler verkörpern des frühere Ehepaar auf der großen Leinwand.

In dem klassischen weißen Ensemble mit Stickereien machte Felicity eine ausgesprochen gute Figur. Das elegante Kleid bestand aus einem dicken gesteppten Material und zeichnete sich durch einen Lampenschirm-Rock aus. Die Kreation erinnerte sogar etwas an das weiße Brautkleid, dass Jane damals zur Hochzeit mit Stephen trug, die für den Film von den beiden Hauptdarstellern nachgestellt wurde.

Die Red-Carpet-Robe war außerdem langärmelig und ging der Schauspielerin bis zu den Knöcheln und so zeigte die Britin dadurch - wie der Rest der Besetzung übrigens - kaum Haut.

Der Film und die Premiere waren ernsterer Natur, schließlich basiert das Werk auf den Memoiren von Jane "Travelling to Infinity: My Life with Stephen". Darin beschreibt sie ihr Leben mit dem legendären Wissenschaftler, der an Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) leidet, eine degenerative Erkrankung des motorischen Nervensystems, die ihn an den Rollstuhl fesselt.

Felicity war augenscheinlich sehr geehrt, dass sie neben den Menschen auf dem roten Teppich posieren durfte, die sie und Kollege Eddie im Film darstellen. Schon in der Vergangenheit erklärte sie, dass sie mit ihrer Darbietung den Leben von Jane und Stephen Tribut zollen wolle. In dem Moment, als der Physiker sie um einen "Kuss" bat, entschied sie, ihn zu "lieben".

"Er sah Eddie und mir ungefähr eine Stunde lang bei den Dreharbeiten zu und wir haben darauf gewartet, was er dachte. Dann kam ein Assistent mit einem Zettel von Hawking, in dem stand "Würden Sie Felicity fragen, ob sie kommen und mir einen Kuss geben würde?"", erinnerte sich die gerührte Darstellerin im Gespräch mit der Zeitung "The Daily Telegraph". "Es ist so nervenaufreibend, diese Menschen zu treffen, in dessen Leben man so hineingezogen wird und man möchte keinen Idioten aus sich machen, ganz besonders bei jemandem wie Stephen, der die Welt auf so viele Arten verändert hat. Eddie und ich saßen einfach da und versuchten, Konversation zu führen und nicht so rüberzukommen, als wären wir totale Idioten."

Sicher war die Sorge unbegründet, sonst hätte sich Stephen Hawking bestimmt keinen Kuss von Felicity Jones gewünscht.

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