Emma Hill: Ihre Mitarbeiter sind wie ihre Familie

Modedesignerin Emma Hill hat ihrem Team den Spitznamen "die Mulbs" gegeben.

Emma Hill ist ihr Team sehr wichtig.

Die Kreativdirektorin von Mulberry präsentierte ihre Herbst/Winterkollektion 2013 am Wochenende auf der Londoner Fashion Week: Grau und Schwarz waren die dominanten Farben der Looks, dazu übergroße Wintermäntel in karierten Stoffen, alles gewürzt mit einer guten Prise Leder. Hill ist sich sicher, dass sie längst nicht so erfolgreich wäre, hätte sie nicht die richtigen Leute um sich.

"Ich habe ein umwerfendes Team, ich nenne sie 'die Mulbs'; sie sind in vielerlei Hinsicht meine Familie", sagte sie der britischen Zeitschrift 'Elle'. "So erfolgreich, wie wir als Marke auch bisher sind, so ist doch mein Team eines der Dinge, auf die ich am stolzesten bin. Ich versuche, den Prozess zum Vergnügen zu machen. Wir beginnen damit, einfach zu skizzieren, was wir lieben, um den Gestaltungsprozess in Gang zu bringen. Aber ich ertrage es nicht, die Zeit Anderer zu verschwenden, deshalb sage ich ihnen sofort, ob etwas Mulberry ist oder nicht, aufgrund meiner Erfahrung in der Arbeit mit großen Marken."

Die Kreative kennt ihr gesamtes Team und tut ihr Bestes, um es zu unterstützen. Sie fühlt sich "verantwortlich" für die Menschen um sich herum und möchte, dass sie wissen, dass sie ihre Ideen ernst nimmt, wo auch immer sie in der Hierarchie stehen. Sie hat auch keine Angst davor, schwierige Entscheidungen zu treffen und glaubt daran, dass es wichtig ist, sich ständig selbst in Frage zu stellen.

Die Designerin hat für Calvin Klein, Burberry, Marc Jacobs und ihresgleichen gearbeitet und ist stolz darauf, dass sie während ihrer Karriere auch Risiken eingegangen ist. "Es mag abgeschmackt klingen, aber du musst deinem Bauchgefühl vertrauen. Als ich Calvin Klein verließ, um zu Marc Jacobs zu gehen, dachten die Leute, ich wäre bescheuert, weil Marc so ein neues Label war. Ich habe alles selbst geschafft, keine Assistenten, keine Praktikanten, und hart gearbeitet, um mich selbst unentbehrlich zu machen", betonte Emma Hill.

Themen

Erfahren Sie mehr: