Emma Hill: Deswegen lieben alle die Alexa-Mulberry-Tasche

Fashion-Expertin Emma Hill glaubt, der Erfolg der Alexa-Tasche von Mulberry lag in dem Zauber, dass das Accessoire so schwer erhältlich war.

Emma Hill erklärte den Zauber der Alexa-Tasche mit der Tatsache, dass sie zu Anfang so schwer zu haben war.

Die Modedesignerin wurde 2008 von der Edelmarke engagiert und verhalf dem angestaubten britischen Label zu einem neuen Höhenflug. Eine ihrer größten Erfolge war 2009 die Entwicklung der Alexa-Tasche - inspiriert von Alexa Chung (29). Auf der Warteliste standen Tausende, der damalige Preis von umgerechnet über 800 Euro schreckte nur wenige. Heute liegt der Preis der Tasche bei mindestens 1.000 Euro. "Wir konnten mit der Nachfrage nicht Schritt halten", erinnerte sich Hill gegenüber der britischen 'Vogue'. "Jeder in der Fabrik schuftete, aber letztendlich sorgte ihre Nichtverfügbarkeit dazu, dass etwas Mystisches erschaffen wurde."

Emma Hill gilt als extrem clevere Unternehmerin. Ihr Mantra lautet, dass alles wichtig ist: "Gut genug ist eben nicht gut genug. Ein großartiges Design ist ein großartiges Design. Niemand braucht ein neues Etwas, deswegen muss man echte Leidenschaft erschaffen - es muss dein neuer bester Freund werden."

Die Modemacherin war schon immer sehr ehrgeizig und hält an ihrer hohen Arbeitsmoral unter allen Umständen fest. Nachdem sie am Ravensbourne College studiert hatte, war ihr erster Job als Accessoires-Designerin bei Burberry: "Es war der einzige Job, den ich kriegen konnte. Viele Dinge waren glückliche Zufälle. [New York war immer ein Ziel von mir.] Ein Jahr später saß ich im Flugzeug, zahlte in Münzen und rief jeden an, bis ich einen Job hatte", erinnerte sich Emma Hill.

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