Emma Hill: Bye-bye Mulberry

Mulberry und die Kreativchefin Emma Hill gehen von nun an getrennte Wege.

Emma Hill verlässt Mulberry nach sechs Jahren.

Die Modeschöpferin galt als Verantwortliche für den Erfolg des Modehauses, das sich unter ihrer Leitung zu den führenden Accessoires-Labels weltweit entwickelte. 'WWD' behauptet, dass die Kreativchefin Mulberry aufgrund von "Meinungsverschiedenheiten mit dem Management bezüglich kreativer und betrieblicher Strategien" verlasse.

Zu Hills Erfolgen bei Mulberry zählen Designs wie die berühmte Willow Tote, eine Kombination aus eleganter Einkaufstasche mit abnehmbarer Handtasche, sowie die legendären Clutch Alexa und Del Rey, die nach Alexa Chung (29) und Lana Del Rey (26, 'Video Games') benannt wurden.

Hill verpasste den Kollektionen des Modehauses einen feminineren Akzent und gab der traditionellen britischen Taschenlinie mit Pink-, Mint- und Gelbtönen einen frischen Touch. Die talentierte Britin stieß im Februar 2008 zu Mulberry, nachdem sie zuvor bei den Accessoires-Abteilungen von Gap, Marc Jacobs und Chloé arbeitete. Als Hill Stuart Vevers ersetzte, der zu Loewe ging, konnte sie ihr gesammeltes Wissen aus ihren früheren Jobs umsetzen. Sie wird dafür gelobt, neue Techniken bei der Produktion einzusetzen, die das Leder leichter machen, und sie milderte die Verwendung der Metallteile, für die Mulberry bekannt war. Darüber hinaus überwachte sie den schnellen Wachstum des Labels und seine Expansion auf neue Märkte. 'WWD' berichtete weiter, dass die Designerin möglicherweise im Rennen um die Nachfolge von Reed Krakoff bei Coach stehen könnte. Weder Emma Hill noch Mulberry haben bislang die Neuigkeiten kommentiert.

Themen

Erfahren Sie mehr: