Donna Karan: Schuldgefühle als arbeitende Mutter

Designerin Donna Karan gestand, dass sie immer noch Schuldgefühle habe, weil sie früher - als ihre Tochter noch klein war - so viel gearbeitet hat.

Donna Karan (64) hatte es nicht leicht als Mutter mit Beruf.

Während ihrer Schwangerschaft arbeitete die Modeschöpferin für Anne Klein (†50). Kurz nach dem Tod der Mode-Ikone im Jahr 1974 brachte Karan ihre Tochter Gabby zur Welt. So wurde sie in einem Jahr nicht nur Mutter, sondern auch die Chefin des Modehauses von Anne Klein. In einem Interview gestand sie nun, dass sie sich oftmals schuldig fühlte, weil sie damals so viel arbeitete: "Ich habe mich wirklich schuldig gefühlt, weil damals nicht viele Mütter gearbeitet haben. Das war nicht leicht … Ich habe immer noch Schuldgefühle. Ich wollte doch nur eine konventionelle Kleinfamilie", berichtete sie in einem Interview mit der britischen Zeitung 'The Telegraph'.

Jetzt hat Donna Karan zwei gleichnamige Labels und eine gute Beziehung zu ihrer Tochter. Nach anfänglichen Schwierigkeiten fühlt sie sich mittlerweile rundum wohl in ihrer Haut. "Es war sehr kompliziert. Ich habe viel durchgemacht, als ich jung war. Ich glaube, deshalb bin ich jetzt so ausgeglichen", fügte sie hinzu.

In ihren Designs setzt die Modemacherin immer wieder auf klassisches Schwarz, doch versucht sie auch, farbige Stücke in ihre Entwürfe einzubringen. Während ihrer Arbeit bei Anne Klein kreierte sie einst eine komplett grüne Kollektion - die sie jetzt allerdings bereut. "Es war schrecklich. Aber zu diesem Zeitpunkt war ich wirklich total verrückt nach Feldern und Wiesen. Das bin ich auch immer noch. Ich liebe Grün …", lächelte sie.

Ihre Vorliebe für ein ruhiges Leben veranlasste die Amerikanerin zu einem Umzug nach East Hampton und weg von der Hektik New Yorks: "Ich liebe New York. Aber um ehrlich zu sein, kann es ach ganz schön intensiv sein", räumte Donna Karan ein.

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