Diane von Furstenberg In der Mode hilft es, eine Frau zu sein

Diane von Furstenberg
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Designerin Diane von Furstenberg glaubt, dass es in der Modebranche von Vorteil ist, eine Frau zu sein

Diane von Furstenberg (67) sieht es nicht als Nachteil, eine Frau in ihrem Beruf zu sein.

Die Modedesignerin feiert gerade den 40. Geburtstag ihres berühmten Wickelkleides mit einer eigenen Ausstellung und fand es immer vorteilhaft, weiblich zu sein: "Dass ich eine Frau in der Branche bin, war immer ein Vorteil, nie ein Nachteil. Wahrscheinlich musste ich nie gegen Vorurteile kämpfen, weil ich eine eigene Firma hatte", betonte die gebürtige Belgierin im Interview mit 'Grazia'. "Wir Frauen wissen, wie wir uns durchs Leben bringen - angefangen vom Regelschmerz und damit den Tag überstehen. Wir sind flexibel und das macht uns ein bisschen anders. Aber das heißt nicht, dass ich Männer nicht lieben würde. Denn ich liebe sie wirklich!"

Diane von Furstenberg glaubt auch, dass ihre Mutter entscheidend war, dass sie so einen großen Erfolg hat. "Ich wollte immer unabhängig sein, denn meine Mutter war eine Kriegsgefangene und sie überlebte das Konzentrationslager. Freiheit war sehr wichtig. Sie hat mir zwei Dinge beigebracht - keine Angst zu haben und unabhängig zu sein, finanziell wie emotional."

Die Designerin gehört nun zu den großen Namen in der Modebranche und genießt ihr glamouröses Leben. Sie freut sich, dass ihr Wickelkleid eine Rolle für mehrere Generationen spielt: "Ich wollte immer glamourös sein. Beim Glamour geht es darum, zu schillern, es geht um die Einstellung. Große Sonnenbrille, Leopardenmuster und dazu verführerisch den Körper bewegen ist schon mal ein guter Anfang. Man kann nicht sagen, was dieses Kleid so ausdauernd macht - es fängt nicht alles mit einem Logo oder Marketingplan an. Aber diese Ausstellung zeigt Kleider, die meine Mutter, meine Tochter und meine Enkelinnen trugen. Und das sagt doch schon etwas aus", lächelte Diane von Furstenberg stolz.

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