Cynthia Rowley Innovation, bitte!

Cynthia Rowley
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Modemacherin Cynthia Rowley ließ sich bei ihrer jüngsten Kollektion von ihrem aktiven Lebensstil inspirieren

Cynthia Rowley, 56, versucht stets, mit ihrer Modelinie "innovativ" zu sein.

Die Designerin launchte am Mittwoch ihre erste Sportbekleidungs-Kollektion auf der New Yorker Fashion Week. Für die Amerikanerin stellt die Linie viele Entwürfe dar, die ihr nahe am Herzen liegen. "Nun, vor fünf Jahren fingen wir an, wirklich funktionale Neoprenanzüge für"s Surfen zu machen. Neoprenanzüge waren etwas, was ich benutzte und ich erkannte, dass niemand sie wirklich mit dem Gedanken daran designte, wie sie aussehen", erklärte sie dem "Lucky'-Magazin ihre Idee und fuhr fort: "Sie denken nur an den Zweck. Dieselbe Idee hat sich irgendwie auch in die Sportbekleidung geschlichen. Jeder hält es für selbstverständlich, dass Fitness-Kleidung einfach so aussieht. Ich wollte dasselbe Design bei der Sportmode benutzen, wie ich es schon eine Weile bei den Neoprenanzügen mache."

Während Cynthia kein Fitnessstudio-Fan ist, führt sie dennoch ein aktives Leben: Sie geht gerne schwimmen, surfen oder fährt Ski. Irgendwie hat sie es geschafft, ihr Workout und ihre Karriere unter einen Hut zu bekommen. Schließlich läuft es bei der Modeschöpferin beruflich immer noch blendend und sie versucht stets, dass ihr Unternehmen immer mit bahnbrechenden neuen Designs aufwarten kann. "Wir versuchen wirklich, innovativ zu sein. Deshalb haben wir die neuen Firmen-Fahnen gemacht", erklärte die Fashion-Expertin. "Sie haben all die Attribute der Marke inne: Vision, Schnelligkeit, Stärke, Courage, Inspiration, Optimismus, Abenteuer - all das ist da."

Natürlich war Cynthia Rowley ganz aufgeregt, ihre neueste Kollektion in New York präsentieren zu können. Doch im Gegensatz zu den vorherigen Jahren entschied sie sich dazu, den Runway-Look ganz simpel zu halten. "Wir hatten ein gigantisches Pop-up-Buch, aus dem die Mädchen herauskamen. Mädchen brachen durch Süßigkeiten-Gläser - wir haben viele verrückte Dinge auf dem Laufsteg gemacht", erinnerte sich die Chefin, die ihre Show auf ein Minimum reduziert halten wollte. "Aber jetzt halte ich es für wichtiger, einfach die Kleidung zu zeigen."

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