Christopher Kane: Lederwaren für die LFW

Designer Christopher Kane zeigt heute seine erste Lederwaren-Kollektion auf der London Fashion Week

Christopher Kane bringt heute jede Menge Leder auf die Fashion Week in London.

Der Brite steckt momentan in den letzten Zügen der Vorbereitung seiner Herbst/Wintershow 2014 in der englischen Hauptstadt. Es ist seine erste Modenschau, seit der Nachricht, dass Kering einen Anteil an dem Modehaus erwarb. Zu den Angeboten gehören acht Taschen, die in Italien produziert wurden. Die Designs sind unter anderem aus Krokodil- und Pythonleder gefertigt, einige von ihnen mit Schnallenverschlüssen versehen - das Markenzeichen des Designers: "Ich dachte, dass unsere erste Taschenkollektion reflektieren sollte, wo die Christopher-Kane-Kollektion ihren Ursprung nahm. Der Sicherheitsverschluss ist ein Motiv der Frühjahr/Sommerkollektion 2007 und etwas, zu dem ich - ebenso wie die gigantischen Plastik-Reißverschlüsse - zurückkehren möchte. Neonfarben sind ein weiteres typisches Motiv unserer früheren Jahre, die hier wieder auftreten. Dann ist da noch der kantige Einfluss der Frühjahr/Sommerkollektion 2012. Jedes Element markiert einen wichtigen Moment in der Zeit für mich und für unsere Kollektionen", berichtete er im Interview mit "WWD". Die Farben Schwarz, Grau, Pink und Dunkelbraun dominieren die Kollektion, die ebenfalls modische handgenähte Details aufweist.

Am Wochenende stellten eine Reihe von großen Name der Modeindustrie ihre neuesten Kreationen zur Schau, unter ihnen House of Holland und Julien Macdonald am Samstag sowie Sophia Webster, Richard Nicoll und Marios Schwab am Sonntag.

Die Herbst/Wintershow 2014 von Mary Katrantzou war eine der letzten Modenschauen des Tages und erfüllte in Sachen Raffinesse alle Erwartungen. In der vergangenen Saison verabschiedete sie sich von den leuchtenden Mustern, mit denen sie sich einen Namen gemacht hatte und setzte auf monochrome Töne. Diesmal brachte sie wieder einen neuen Aspekt ins Spiel: Ihre gedeckte Farbpalette setzte auf Burgunder, Grau, Dunkelgrün und Silber. Die Stoffe mit den vielen Verzierungen verzauberten das Publikum. Im Interview mit "Fashionista.com" erklärte die Designerin, wie viel Arbeit in dieser Kollektion steckte. "Eines dieser Spitzenkleider besteht aus 750.000 Stichen. Wir haben mit einer Schweizer Fabrik zusammengearbeitet und von Anfang bis Ende brauchten wir 20 Tage - wir hatten Glück, dass es noch rechtzeitig zur Show ankam. Diese Handwerkskunst war etwas Neues für mich - auch wenn sie in früheren Kollektionen bereits existierte - weil sie sonst nicht unser Hauptfokus war. Jetzt haben wir die Silhouette in den Hintergrund gestellt und deshalb konnten wir uns vollständig auf die Feinheiten eines jeden Looks konzentrieren." Anstelle der berühmten Lampenschirmkleider und -röcke, war es die Schneiderkunst, die diesmal im Vordergrund stand. Ein Highlight bestand aus einem dunkelblauen Jacquard-Hosenanzug mit einem metallisch-silbernen Schimmer.

Die letzte Modenschau des Tages hielt Jonathan Sanders ab, der Mäntel mit den gerundeten Schulterpartien, die schon in New York ein Hit waren, über den großen Teich brachte. Die Farbpalette war sehr breit und reichte von Rot, über Blau bis hin zu Gelb. Muster zählten außerdem zu den Schlüsselelementen und ein Diamantenmotiv war immer wieder auf Hosen, Röcken und Oberteilen zu sehen.

Heute geht es auf der London Fashion Week weiter mit dem Modenschauen von Antonio Berardi, Erdem, Burberry Prorsum und Tom Ford.

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