Christopher Esber: Finalist beim Woolmark-Preis

Designer Christopher Esber geht als Repräsentant für Australien ins Rennen um den internationalen Woolmark Prize.

Christopher Esber tritt als australischer Finalist beim Woolmark Prize im Februar an.

Der Designer konnte sich gegen Konkurrenten wie Michael Lo Sordo, Alaistair Trung, Haryono Setiadi, Kahlo und Strateas Carlucci durchsetzen und wird somit im Februar für Australien im Finale um den begehrten Preis stehen. Esber präsentierte seine siegreiche sechsteilige Kollektion vor einer Jury, zu der die Geschäftsführerin der Womenswear-Abteilung des australischen Shops David Jones, Sophie Clark, und die Modeexpertin von 'Harper's Bazaar', Kellie Hush, zählten.

Mit seinem Sieg konnte der Modeschöpfer 35.000 Euro für sein Label einsacken und wenn er sich im internationalen Finale durchsetzt, erwarten ihn weitere 70.000 Euro.

Der Modestar trifft im Februar auf die Gewinner der anderen Regionen: Joseph Altuzarra tritt als Repräsentant der USA, Silbling für Europa und ffiXXed für Asien an. Die Finalisten aus dem Mittleren Osten sowie Indien werden in den kommenden Wochen gekürt.

Das Preisgeld, das die regionalen Gewinner erhielten, steht ihnen zur Verfügung, um ihre Sonderkollektion aus Merinowolle zu kreieren, die sie im großen Finale am 28. Februar zur Schau stellen. Neben dem Geldpreis kann der Sieger seine Kollektion über das Vertriebsnetz von Woolmark verkaufen. Zu den Geschäften gehören unter anderem Harvey Nichols, Saks Fifth Avenue, Joyce und David Jones.

Esber begann schon mit 15 Jahren das Schneiderhandwerk zu erlernen und machte seinen Abschluss 2007 am TAFE Fashion Design Studio in Sidney. Eine wollene cremefarbene Weste mit einem strukturellen Camouflage-Muster zählte zu den Highlights der Kollektion von Christopher Esber, mit der er die Jury überzeugte.

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