Christian Louboutin: Baggy-Style? Igitt!

Baggy-Hosen und Knöchelsocken sind für den "High Heel"-König Christian Louboutin rote Tücher

Christian Louboutin, 51, steht auf weibliche Silhouetten und kann nicht verstehen, wieso sich einige Frauen in weit geschnittener Kleidung präsentieren.

Zwar hat sich der französische Designer auf Schuhe spezialisiert, lässt die Mode-Trends aber natürlich nicht außer Acht. Er enthüllte, was er sich gerne anschaue, wenn er unterwegs ist - und was ihm Schauer über den Rücken laufen lässt. "Es kommt immer auf die Gelegenheit an, aber ich ziehe Frauen in Kleidern vor, weil ich es mag, wie Kleider die Körpersprache einer Frau beeinflussen. Außerdem liebe ich Röcke; eines meiner liebsten Kleidungsstücke ist der Bleistiftrock, weil er der Trägerin eine schöne Haltung schenkt. Ich mag alles, was die Beine einer Frau zeigt, weil ich es liebe, ihre Haut und wie sie sich bewegt, zu sehen", erklärte er. Klar, dass er einen Bogen um alle Kreationen macht, die nicht figurbetont sind. "[Ich vermeide] alles im Baggy-Style - das war noch nie mein Ding." Aber der Kreative hatte noch ein weiteres Mode-No-Go parat: "Ich erschaudere bei dem Gedanken an etwas, was ich als Teenager machte und das viele Menschen noch heute tun: Schnürschuhe ohne Socken zu tragen. Ich muss eine weitere Sache zugeben: Ich hasse Knöchelsocken. Mit denen habe ich ein großes Problem!"

Den Stil seiner Modelle beschreibt Christian Louboutin als "sexy" und er gab zu, sich beim Kreieren gerne in Details zu verlieren. Bei dem Prozess habe er dann nicht nur die Kundin, sondern auch die Herren der Schöpfung im Hinterkopf. "Wirklich gute Schuhe müssen Männer und Frauen verführen", befand er. "Ich mixe zwei Gedankenfäden; mich als Designer für Frauen und dann mich als Mann. Am Anfang des Design-Prozesses steht der Designer für Frauen im Vordergrund - die Silhouette skizzieren und überarbeiten. Dann kommt der Mann ins Spiel - und ich schaue mir diese Schuhe aus einer sehr maskulinen Sichtweise heraus an. Dann gibt es einen Konflikt zwischen den beiden Seiten. Manchmal gewinnt der Mann, manchmal der Designer. Der Designer-Teil von mir hat viele Ideen, wie die Schuhe oder Frauen aussehen sollten, aber der Mann fragt sich "Möchte ich mein Mädchen in diesen Schuhen sehen?""

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