Christian Lacroix: Verbindung zu Elsa Schiaparelli

Designer Christian Lacroix sieht seine Sonderkollektion für Schiaparelli als "natürliche" Entwicklung an.

Seine Kollektion für Schiaparelli erschien Christian Lacroix (61) ganz "logisch".

Zu Beginn der Woche berichteten die Medien, dass der Designer eine 15-teilige Sonderkollektion zu Ehren des verstorbenen Modestars Elsa Schiaparelli (†83) kreiere. Auch wenn der Franzose etwas nervös in Anbetracht der Aufgabe sei, habe er das Gefühl, dass die Kollektion eine natürliche Entwicklung seiner Karriere darstelle: "Das hört sich vielleicht ein wenig anmaßend an, aber es erscheint mir ganz natürlich, fast offensichtlich - sagen wir, logisch. Seitdem ich ein Kind war, habe ich mich über viele verschiedene Zeichen mit ihr verbunden gefühlt. Wenn ich ihren Blick auf einem Porträt sehe und zu raten versuche, was sie denkt … ich sage Ihnen, sie ist verdammt einschüchternd", lachte er im Interview mit 'Style.com'.

Die Rückkehr des legendären Modehauses ist seit einigen Monaten ein beliebtes Gesprächsthema unter Experten und der Designer Marco Zanini gilt als Favorit für den Posten des Kreativ-Chefs.

Lacroix erklärte weiter, wie er den klassischen Stil Elsa Schiaparellis für seine Sonderkollektion modernisieren wolle: "Ich höre auf ihre Stimme. Das ist kein Musical über ihr Leben, mit Kostümen, sondern eine Übung dazu, wie ihr französisch-amerikanischer (viel mehr als italienischer) Stil - intelligente Kleidung mit einem sinnlichen Dreh - heutigen Bedürfnissen ähnelt."

In der Vergangenheit arbeitete der Franzose für Emilio Pucci und leitet auch sein eigenes erfolgreiches Modehaus. Seine Schiaparelli-Kollektion ist nur ein einmaliges Projekt: "Nein, das ist klar. Die Hommage im nächsten Jahr könnte ein Ballett oder ein Film sein und das Haus steht gerade kurz davor, einen Kreativ-Chef zu ernennen. Ich habe zu viele Design-, Bühnen- und Kuratorenprojekte, um dafür Zeit zu haben. Momentan arbeite ich an vielen Kuratoren- und Inszenierungsprojekten, an drei Opern und drei Hotels", seufzte Christian Lacroix.

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