Charlie Hunnam: Ich brauche mein Training

"Sons of Anarchy"-Star Charlie Hunnam kann sich nicht vorstellen, ohne sein regelmäßiges Training zu leben

Charlie Hunnam, 34, ist nach seinem Workout geradezu "süchtig".

Der Fernsehstar ist in der Erfolgs-Serie "Sons of Anarchy" als muskelbepackter Motorradfahrer Jackson "Jax" Teller zu bewundern. Die Sendung ist in Amerika mittlerweile in der siebten und letzten Staffel angekommen, in Deutschland endete gerade die vierte Staffel. Um für die Rolle in Form zu bleiben, trainierte der Hauptdarsteller wie ein Verrückter, woraus schlussendlich ein Wohlfühl-Ritual wurde. "Ich ziehe aus dem Sport geistig mehr, als ich es körperlich tue. Es ist wie ein Ölwechsel", erklärte er in der Dezember-Ausgabe des "Men"s Health"-Magazins und fuhr fort: "Der Körper besteht größtenteils aus Wasser und es wird schmutzig, verstehen Sie? Man muss das schmutzige Wasser reinigen, sonst verdirbt es alles; deine Gedanken, Emotionen und den Körper." Das gute Gefühl, im Fitnessstudio zu schwitzen, wolle er nicht mehr missen: "Ich wurde von dem Endorphin-Ausschuss beim Trainieren süchtig - meine ganze Physiologie stützt sich darauf. Wenn ich mich verletze oder keine Zeit habe, fange ich an, mich traurig und deprimiert zu fühlen." Außerdem war sein Muskel-Body auch für seinen Job wichtig. "Ich konnte mein Shirt nicht ausziehen und einfach dünn sein. Wenn man einen Kerl sieht, der Menschen zusammenschlägt und generell ein harter Typ ist, vermutet man doch, dass er ziemlich Respekt einflößend aussieht."

"Sons of Anarchy" flimmerte zum ersten Mal 2008 über die amerikanischen Bildschirme, hierzulande sah man die Erfolgsshow 2012 auf der Plattform MyVideo, später dann auch im Fernsehen. Der gut aussehende Star gab zu, dass er zunächst mit sich zu kämpfen hatte, als die letzte Klappe fiel. "Da gibt es eine brutale Wiederkehr in deinen normalen Alltag, der sechs Monate lang komplett vernachlässigt wurde. Ich schätzte, dass es bei "Sons [of Anarchy'] um das Zehnfache schlimmer sein würde. Ich kann mich komisch und verloren fühlen - ich neige dazu", sinnierte er in Bezug auf das Serien-Aus und beschrieb, was er tat, um das Serien-Ende erträglicher zu machen: "Ich wollte es dieses Mal vermeiden, in das dunkle Loch einer existenziellen Krise zu fallen, also habe ich mir über die letzten 18 Monate ein paar Projekte besorgt. Ich hatte das Gefühl, dass es der gesündeste Weg wäre, während der Übergangsphase zu arbeiten, um damit klarzukommen", erklärte Charlie Hunnam.

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