Celia Birtwell: Ihre Designs haben Namen

Textildesignerin Celia Birtwell ist stolz auf ihre ausgefallenen Prints, denen sie "alberne Namen" gibt.

Celia Birtwell sprach über ihre Prints und ihr Comeback mit Kollektionen für Topshop und Uniqlo.

Die Britin machte sich in den 60er und 70er Jahren einen Namen mit ihren Stoff-Unikaten, denen sie Namen wie 'Dilly Daydream' und 'The Telegraph' gab. Später zog sie sich aus dem Modebusiness zurück, um ihre Kinder großzuziehen. In einem Interview plauderte sie jetzt über die Namen ihrer Designs und ihre Rückkehr in die Fashion-Branche. "Ich gebe ihnen gern Namen - sie haben immer alberne Namen", lachte sie gegenüber der britischen Zeitung 'The Telegraph'. "Ich habe dieses kleine schwarze Katzenmuster lange Zeit benutzt. Es ist ziemlich japanisch und irgendwie sonderbar."

Obwohl Birtwell lange Zeit nicht für die Industrie arbeitete, war ihr Name noch immer vielen Fashionistas ein Begriff, als sie im Jahr 2006 mit einer Kollektion für Topshop ihr Comeback feierte, und so verkauften sich ihre Designs in nur sechs Minuten. Jetzt arbeitet sie an einer Linie mit dem japanischen Händler Uniqlo. Zu den angebotenen Looks zählen T-Shirtkleider und Tank Tops sowie Hosenröcke - alles in ihren berühmten Prints, zu denen auch einige hübsche Blumenmuster zählen. Insgesamt stehen zehn Designs zum Verkauf und das günstigste Teil beginnt bei umgerechnet 11,50 Euro. Birtwell hofft mit ihrer Kollektion, alle Altersgruppen anzusprechen. "Es gibt viele weiche Formen, die leicht zu tragen sind. Ich würde auf jeden Fall die blaue Bluse mit meinem ungarischen Print tragen und den Hosenrock unter einem einfachen Kleid von agnès b", schwärmte sie.

Die Designerin stimmte einer Zusammenarbeit mit Uniqlo zu, weil ihr die "ungewöhnliche Kleidung" des Modehauses gefällt. Für die Linie verwendete sie auch einige ihrer bekannten Muster, die sie in ihrer Möbelkollektion nutzte: "Ich habe immer gesagt, dass sich die Möbelmuster nicht wirklich für die Mode eignen, weil ich denke, dass das Heim andere Regeln hat; man will nicht, dass Vorhänge modern sind, weil sie eine Ewigkeit halten sollen. Aber wenn man die Prints mag, dann kann man sie schon adaptieren", räumte Celia Birtwell ein.

Themen

Erfahren Sie mehr: