Cathy Horyn: Skeptisch, was Galliano angeht

Modejournalistin Cathy Horyn steht der neuen Position von John Galliano kritisch gegenüber

Cathy Horyn

, 58, hält die Anstellung von , 53, bei Maison Martin Margiela für einen gelungenen Publicity-Coup.

Die Journalistin zählt zu den bekanntesten Modeexperten und arbeitete bis zu Beginn des Jahres als Kritikerin für die "New York Times". Im vergangenen Monat berichteten die Medien, dass Galliano als neuer Kreativchef von Maison Martin Margiela engagiert wurde und er somit sein Comeback feiert. 2011 wurde der Designer als Dior-Designchef gefeuert, nachdem er antisemitische Pöbeleien von sich gegeben hatte. Cathy Horyn sieht seine neue Anstellung kritisch: "Ich denke, dass die Leute keine zu hohen Erwartungen daran haben sollten, was John bei Margiela tatsächlich umsetzen wird. Ich vermute, dass er viel in Bezug auf die Shows und die Kollektion machen wird, aber davon abgesehen weiß ich es nicht. Man sollte skeptisch bleiben. Aber ich finde es auch gut, dass John eine Chance zur Rückkehr bekommt und seinen Ruf retten kann", sagte sie gegenüber "style.com".

Das Modeunternehmen wird von Firma OTB kontrolliert und Cathy deutete außerdem an, dass Gallianos Anstellung vorrangig Publicity-Gründe haben könnte. Das bedeute allerdings nicht, dass die Zusammenarbeit zum Scheitern verurteilt wäre. Schließlich passen die glamourösen Modenschauen, für die Galliano bekannt ist, hervorragend zu dem Image des Labels. "Mein erster Gedanke war, dass es ein kluger Publicity-Schritt von war. Das bringt Margiela viel Aufmerksamkeit ein. Und es ist kaum zu bestreiten, dass das gut ist. Aber generell ist das keine Frage von gut und schlecht, das ist einfach die Realität", sagte sie weiter.

Im Zuge des Interviews wurde Horyn außerdem über die vergangene Runde der Fashion Weeks befragt. Ihrer Meinung nach war die Show von , 51, ein Highlight, obwohl viele Leute seine New Yorker Präsentation "langweilig" fanden. "Und ich fand auch Dior sehr interessant. So wie [ ] die Couture-Ideen aufnahm und historische und neue Aspekte kombinierte. Ich fand die rauchigen, eigenwilligen Kleider sehr cool und außergewöhnlich", erklärte Cathy Horyn.

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