Carolina Herrera New Yorker, kleidet euch besser!

Carolina Herrera
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Modedesignerin Carolina Herrera ist von der Art, auf die sich die Leute im Big Apple momentan kleiden, schockiert

Carolina Herrera, 75, ist kein Fan der aktuellen Mode in New York.

Wenn in diesem Monat die Fashion Week im Big Apple beginnt, ist auch die venezolanisch-amerikanische Modeschöpferin mit ihren Kreationen von der Partie. Dabei hofft sie, wieder etwas Style in die Metropole an der US-Ostküste zu bringen, denn was sich dort momentan in Sachen Mode tut, gefällt ihr gar nicht. "Wenn man sich die Leute, die derzeit durch die Straßen New Yorks laufen, ansieht, dann ist das furchtbar! Ich habe noch nie in meinem Leben Leute gesehen, die sich so schlecht kleiden!", ereiferte sich Carolina im Gespräch mit dem "Haute Living"-Magazin. Weiter meinte sie: "Ich habe keine Ahnung, was da vor sich geht, aber es ist wirklich, wirklich schlimm. Ich saß heute morgen im Verkehr fest und schaute mir die Leute auf der Straße an und dachte "Was passiert hier?". Alle tragen die falschen Sachen."

Vor allem ein Kleidungsstück ist der Kreativen ein Dorn im Auge: Crop-Tops. "Wenn man jung ist und eine wunderschöne Figur hat, kann man das tragen. Aber immer wenn ich diesen Style sehe, dann ist das an der falschen Person", seufzte Carolina Herrera. "Man muss sich so anziehen, dass es dem Körper schmeichelt. Man muss sich nicht auf gewisse Weise kleiden, weil die Modeindustrie sagt, dass man einen Minirock tragen soll. Manche Leute haben dafür nicht die Beine - oder das richtige Alter."

Die New York Fashion Week startet am Donnerstag, 4. September, und wird neben Carolina Herreras neuster Kollektionen auch die Designs von DKNY, Hugo Boss und Ralph Lauren präsentieren. Glücklich ist die Fashion-Ikone mit den Stücken, die sie der Öffentlichkeit zeigt, aber nie hundertprozentig. "Ich sehe gerne zu, wenn meine Designs über den Catwalk kommen, aber ich bin nie zufrieden. Ich sage immer "Das hätte ich besser machen können". Aber ich glaube, das ist ein gutes Zeichen, weil es eine Herausforderung stellt - und zwar immer besser zu werden", erklärte Carolina Herrera.

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