Bruno Frisoni: Inspiration durch Schuhspiegel

Schuhdesigner Bruno Frisoni hat einen Spiegel in seinem Büro, in dem seine Besucher nur ihre Füße sehen können.

Ein besonderer Spiegel in seinem Büro inspiriert Bruno Frisoni.

Der Schuhdesigner des französischen Modehauses Roger Vivier verriet, dass ihm ein Spiegel, der am Boden seiner Bürowand entlang läuft, eine bessere Perspektive beim Kreieren seiner neuesten Designs gebe. "Ich kann besser beurteilen, was ich mache, indem ich das Bild im Spiegel sehe, weil es einem Distanz vermittelt", erklärte er 'WWD' bei der New Yorker Fashion Institute of Technology Fashion Conversation.

Seit über einem Jahrzehnt ist Frisoni bei dem Modehaus tätig. Bei seinem Besuch in New York besuchte er auch eine Cocktail-Party, die anlässlich der Veröffentlichung des Buches 'Roger Vivier' veranstaltet wurde. Das Werk feiert den Einfluss des Labels auf die Modewelt. Zu den Errungenschaften, die den verstorbenen Designer bekannt machten, zählte unter anderem die Erfindung der Stilettos. Stars wie Inès de la Fressange (55), die Repräsentantin von Roger Vivier, Tabitha Simmons, Charlotte Sarkozy, Olivier Theyskens (36), Coco Rocha (24) und Anh Duong (52) zählten zu den Gästen der Party.

Seitdem Frisoni für das Modehaus arbeitet, hat er viele der legendären Roger-Vivier-Schuhe neu interpretiert - beispielsweise den berühmten Schnallenschuh, den Catherine Deneuve (69) in dem Film 'Belle de Jour - Schöne des Tages' trug. "Ich habe ihn neu designt, weil er für mich ein wenig retro wirkte", erklärte der Designer.

In diesem Jahr führte der Modeschöpfer auch den kommaförmigen Absatz, den Vivier erstmalig im Jahr 1963 kreierte, wieder ein. Bruno Frisoni feierte das 50-jährige Jubiläum des Styles mit einer limitierten Version in Nerzbraun und mit verziertem Satin sowie einem höheren Absatz in silbernem Spiegelleder, Satin und Hahnentrittmuster.

Themen

Erfahren Sie mehr: