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Audrey Hepburn "Die Kamera liebte sie"

Audrey Hepburn
© CoverMedia
Laut des Promi-Fotografen Douglas Kirkland lieferte Hollywoodlegende Audrey Hepburn vor der Kamera immer perfekt ab

Audrey Hepburn (†63) war voller Energie und Freude und "funktionierte super mit der Kamera".

Die legendäre Schauspielerin ("Sabrina") wird als eine der schönsten Frauen auf der Kinoleinwand betrachtet und ihre Kult-Filme haben immer noch einen erheblichen Einfluss auf die Mode- und Style-Welt.

Nun sprach der Promi-Fotograf Douglas Kirkland über die Ikone. Der Bildermacher schoss die berühmten Fotos von Marilyn Monroe (†36), die sie im Bett mit nur einem Laken bekleidet, zeigten und arbeitete mit Hepburn im Jahre 1966 an dem Film "Wie klaut man eine Million?". "Ich war vergleichsweise jung, aber ich war auf irgendwie einer der Letzen im Kreis. So viele Personen haben mit ihr davor gearbeitet, von Richard Avedon bis hin zu Irving Penn. Aber ich habe so getan, als ob ich der erste Mensch gewesen wäre, der jemals mit ihr gearbeitet hat. Sie hatte Energie, sie hatte Freude, sie funktionierte super mit der Kamera", erinnerte er sich gegenüber "huffingtonpost.com".

Kirkland verbrachte viel Zeit mit der Leinwandikone in Paris und empfand sie als perfektes Objekt für seine Bilder. Um die besten Ergebnisse zu erzielen, bat er die Schauspielerin, sich zu entspannen - und sie war mehr als gewillt, ihm diesen Gefallen zu tun. So entstand sein absolutes Lieblingsbild der Künstlerin: "Ich sagte einfach zu Audrey 'Lass uns hier ein bisschen verspielter sein'. Ich sagte 'Wirf deine Augen zur Seite' Ich musste nicht mehr als das sagen. Sie tat es mit einem großen, perfekten Lächeln. Klick. So entstand dieses Bild. Es ist vermutlich eins meiner Lieblinge in meiner Karriere, basta", erinnerte er sich liebevoll.

Ihre Verbundenheit schätzt der Künstler noch heute. In einer Zeit, bevor Paparazzi Stars jagten, waren Fotografen noch in der Lage, natürliche Aufnahmen von den Promis einzufangen. "Weil sie so entzückend war, gingen wir zusammen in Paris durch die Gegend. In diesen Tagen - das war, bevor die Paparazzi ankamen - gab es eine Sitte in Frankreich, dass man Promis nicht stört. Wir saßen dort und tranken Kaffee und manchmal nahm ich meine Kamera hervor und machte ein oder zwei Bilder." Doch viel mehr lernte er die Ikone persönlich kennen. "Die meiste Zeit unterhielten wir uns. Ich hatte das Gefühl, dass ich auf eine seltsame Weise fast Fred Astaires Rolle in 'Ein süßer Fratz' wieder zum Leben erweckte. Ich war der Typ aus New York und Audrey war Audrey. Sie war wirklich entzückend. Sie lachte mit einer Leichtigkeit", schwelgte er in den schönen Erinnerungen, die er von Audrey Hepburn hat.

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