Anja Rubik Schuhkollektion für Giuseppe Zanotti

Anja Rubik
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Model Anja Rubik hat gemeinsam mit dem Designer Giuseppe Zanotti eine fünfteilige Schuhlinie entworfen.

Anja Rubik (29) ist für Giuseppe Zanotti (55) unter die Designer gegangen.

Das Model hat für die Sonderkollektion fünf verschiedene Schuhtypen kreiert - beim Entwerfen hatte Rubik die Musiker Debbie Harry (67) und David Bowie (66) im Kopf. Die Polin wusste sofort, woher sie ihre Inspiration nehmen würde, als die Idee der Kollektion das erste Mal zur Sprache kam. "Es ist ein bisschen Glam-Punk. Ich liebe diese Musik-Ära. Ich bin ein riesiger Bowie-Fan. Manche Leute haben gesagt, dass ich aussehe wie er, was, ehrlich gesagt, das größte Kompliment für mich ist. Ich glaube, es sind die hohen Wangenknochen", erzählte sie der Website 'vogue.co.uk'. "Sein Stil war so frech und mutig und seine Musik so ehrlich. Die ganze Kollektion ist sehr persönlich für mich, es gibt eine richtige Geschichte dahinter." Die Linie kommt nächsten Monat in die Geschäfte und wird darüber hinaus online erhältlich sein. Die Preise liegen zwischen umgerechnet rund 560 und 1.400 Euro.

Rubik und Schuhdesigner Zanotti sind seit Jahren befreundet. Als sie sich das erste Mal trafen, war die Schöne 16 Jahre alt. Sie hat bereits für viele Kampagnen mit ihm gearbeitet und ist so eng mit ihm verbunden, dass sie ihm auch Feedback zu seinen Entwürfen gibt. Diese Anmerkungen waren es, die letztlich die Zusammenarbeit auslösten. Als Rubik ihm vorschlug, zu einer punkigeren Ästhetik überzugehen, fragte Zanotti sie, ob sie jemals erwogen habe, selbst zu designen. "Diese italienisch Art zu arbeiten - es brauchte etwas Zeit, sich daran zu gewöhnen", gab die Wahl-New-Yorkerin zu. "Ich kam an, und jeder sagte, 'Komm, wir gehen zum Mittagessen.' Dann kamen wir ein paar Stunden später zurück. Es gab viel Wein und Essen. Es war, wie das Leben sein sollte - die perfekte Balance aus Arbeit und Spiel."

Nicht alles an dem Prozess lief allerdings so glatt. Bei dem Versuch, anderen ihre Ideen zu vermitteln, nahm die Nachwuchskreative einen Stofffetzen und riss ihn auseinander, um das Muster zu zeigen, das sie haben wollte. "Dann kam Giuseppe rein und fragte: 'Hat irgendjemand mein Lieblingsbrillenputztuch gesehen?' Das war mir so peinlich", kicherte Anja Rubik.

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