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André Leon Talley Neuer Job - neues Experiment

André Leon Talley
© CoverMedia
Style-Experte André Leon Talley betrachtet seine neue Position bei Zappos Couture als "neues Experiment"

André Leon Talley (64) ist begeistert, ein Teil von Zappos Couture zu sein.

Im Dezember wurde der Style-Star zum künstlerischen Leiter des Online-Händlers ernannt. Zuvor war er als Modejournalist für 'Vogue' tätig und später für das russische Magazin 'Numéro'.

Gestern launchte Zappos Couture seine neu designte Webseite und Talley war das Kernstück der Homepage. Zu den neuen Besonderheiten der Internetseite zählen die Kategorie 'Dude of the Month' - der erste Gewinner ist Talleys enger Freund Marc Jacobs (50) - und Buchempfehlungen. Der Style-Experte ist begeistert, ein Teil dieser wachsenden Firma zu sein und ist überzeugt davon, dass das Internet ein großer Teil der Industrie im jetzigen Zeitalter ist. "Ich habe das Jobangebot angenommen, weil ich das Gefühl hatte, dass das ein neues Experiment ist, das ich probieren sollte, weil die digitalen Medien heute so wichtig sind", zitierte ihn 'nytimes.com'.

Die Kunden haben ein Jahr Zeit, die auf der Internetseite erstandenen Dinge zurückzugeben. Von teuer bis günstig ist alles dabei: Ein Kleid von Calvin Klein kostet beispielsweise 1.500 Euro, Chucks-Schuhe 37 Euro. Die Internetseite existiert seit 2004, war aber nicht immer dazu in der Lage, bekannte Designer dazu zu bringen, ihre Outfits auf der Homepage anzubieten. "Es war auf jeden Fall ein sehr langsamer Prozess", sagte Jennifer Sidary, die Vorsitzende von Zappos Couture. "André und sein Team wussten nicht einmal, dass wir diese Couture-Seite haben, weil es noch immer ein gut gehütetes Geheimnis unter den Kunden und den Labels ist."

Doch seit Talley in das Projekt involviert ist, bieten zunehmend bekannte Namen wie Oscar de la Renta ihre Mode auf der Seite an. Der Modeexperte hofft, dass die Kunden die gleiche Reaktion wie er zeigen, wenn sie durch die Internetseite surfen. Deswegen blickt er jetzt ganz anders auf Produkte, wenn er sie beispielsweise in einem Schaufenster sieht: Er denkt sofort darüber nach, wie sie online wirken würden. "Ich habe mir heute Schuhe in einem Shop angeschaut und fand sie nicht sonderlich gut. Ich fragte mich, ob ein Kunde auf diesen Schuh anspringen würde, wenn er das Bild auf dem Computerbildschirm sehen würde", sagte André Leon Talley.

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