André Leon Talley Mode hat noch immer Grenzen

André Leon Talley
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Modeexperte André Leon Talley denkt, dass "die Hautfarbe" noch immer einer wichtige Rolle in der Modebranche spielt.

André Leon Talley (63) kritisierte, dass die "Hautfarbe" nach wie vor von Bedeutung ist.

Die Septemberausgabe des Magazins 'Vanity Fair' veröffentlicht ein Interview mit dem Modeexperten und ehemaligen Juror von 'America's Next Top Model'. Der Modestar selbst war nie Chefredakteur eines großen Fashion-Magazins und führte als Grund dafür rassistische Beschränkungen an: "Welche farbige Person kennen Sie, die in einer solchen Postion ist? Egal ob Mann oder Frau, abgesehen vom 'Essence'-Magazin", sagte er in dem Interview.

Zu Beginn des Jahres wurde Talley zum Korrespondenten der russischen Modezeitschrift 'Numero' ernannt. Im Zuge dieser Aufgabe gab er seine Arbeit als Berichterstatter für die US-amerikanische 'Vogue' auf. Die Zusammenarbeit mit der Chefredakteurin der Modebibel, Anna Wintour (63), habe er immer sehr geschätzt, wie er betonte: "Ich wäre nicht so lange bei der 'Vogue' geblieben, wenn Anna Wintour nicht dort gewesen wäre."

2007 wurde Talley auf den 45. Platz des 'Out'-Magazins der 50 mächtigsten Homosexuellen in Amerika gewählt. Der Star räumte ein, dass sein Design-Talent jedoch sein Privatleben in den Hintergrund gedrängt habe: "Ich habe gerade erst zu einem Freund gesagt: 'Ich kann diese Magie kreieren, warum habe ich also keine Liebhaber'?"

Doch seiner Karriere verdankt er auch viele positive Erfahrungen: "Ich habe zusammen mit Diana Ross in Paris Schmuck eingekauft, mit Alicia Keys in New York bei Miu Miu und Tom Ford, mit Gwyneth Paltrow bei Manolo Blahnik, Renée Zellweger bei Hermès (Paris) und Serena Williams bei Prada und Venus bei Carolina Herrera", schrieb André Leon Talley in seinem Buch 'Little Black Dress', wie er prominente Damen mit seinem Geschmack beeinflusste.

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