Amanda Harlech: Ich bin nicht Lagerfelds Muse

Creative Consultant Amanda Harlech kann der Bezeichnung Muse nichts abgewinnen.

Amanda Harlech ist nicht die "passive Muse" von Karl Lagerfeld (77).

Harlech arbeitet als Creative Consultant bei Chanel und wurde von Lagerfeld als sein "äußeres Augenpaar" bezeichnet.

Obwohl sie sehr wohl Einfluss auf Lagerfelds Arbeit hat, würde sie sich nie als Muse bezeichnen. "Weil das einfach nicht das ist, was ich bin", meinte sie gegenüber der britischen 'Grazia'-Ausgabe lakonisch. "Karl kann von einem Stück weißer Jade inspiriert werden, von der Ecke des Gebäudes, das über einen See blickt, von etwas, was er gelesen hat, oder von einem Fetzen Stoff, der sich in einem Buch befindet. Und da gibt es noch so viele Frauen - die Marquesa di Casati, Vita Sackville-West, Cara Delevingne, Choupette . Ich bin sicherlich nicht die Verbindungsstelle zwischen all diesen. Und außerdem gibt sich eine Muse dem Künstler hin, sie ist beinahe passiv."

Dennoch übernahm Harlech in Lagerfelds Film 'The Tale of a Fairy' die Hauptrolle und war die Kuratorin der Happiness-Ausstellung in der Londoner Kunstinstitution Royal Academy of Arts. Ihr Leben ist heute also durchaus glamourös - etwas, was man von ihrer Kindheit eher nicht sagen kann: "Schere, Schnitt, Loch, Kleber. Ich wuchs in einer Art Ghetto auf, das aus Schriftstellern, Künstlern, Theaterleuten, einer Primaballerina und der exotischen Frau vom Ende der Straße, die eine Perücke trug, bestand. Wir verkleideten uns an Halloween und für Theaterstücke."

Auch wenn sie nicht seine Muse sein mag, natürlich unterstützt Amanda Harlech Karl Lagerfeld, wo sie kann: Gerade erst besuchte sie die Eröffnung des größten Chanel-Flagship-Stores in der Londoner New Bond Street.

Themen

Mehr zum Thema

Star-News der Woche