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Alexandra Shulman Cover-Stars sind Fantasiewesen

Alexandra Shulman
© CoverMedia
Die "Vogue"-Chefin Alexandra Shulman denkt, dass niemand "echte Frauen" auf dem Magazincover sehen will

Alexandra Shulman setzt auf dünne Models für ihr Modemagazin.

Die Chefredakteurin der britischen "Vogue" verteidigte in einem Interview ihre Wahl der Cover-Stars, die für ihre extreme Schlankheit oftmals in die Kritik geraten. Doch Shulman sieht ihr Hochglanzmagazin als Quelle der Fantasie für Mode- und Styleliebhaber. "Die Leute fragen mich immer, warum ich dünne Models habe. So würden wahre Menschen doch gar nicht aussehen. Aber keiner will eine echte Person auf dem Cover der "Vogue" haben", sagte sie gegenüber Lily Allen (28, "Air Balloon"), als diese sie für "BBC Radio 2" interviewte. "Ich finde, dass die "Vogue" ein Magazin ist, in dem es um Fantasien und Träume geht und eine Flucht vor dem wahren Leben. Die Leute wollen keine "Vogue" kaufen, um ihr eigenes Spiegelbild zu sehen. Das können sie umsonst bekommen."

Allen, die in der Vergangenheit wegen ihres Gewichts in den Medien kritisiert wurde, fragte die Modeexpertin weiterhin, ob sie es manchmal satt habe, ständig Partei für die "Vogue" und die Modebranche ergreifen zu müssen. "Ich denke, dass das mit dem Job einhergeht. Das Magazin ist sehr erfolgreich, also gefällt es offensichtlich einer Reihe von Leuten und es ist nicht wirklich ein Problem. Ich habe aber die Nase voll von der Frage, warum Models dünn sind, das langweilt mich, aber das ist das Einzige", gestand sie.

Doch obwohl Shulman dünne Models auf den Titelseiten von Modemagazinen befürwortet, unterstützt sie auch Designer, die unterschiedliche Größen in ihre Kollektionen aufnehmen. "Ich denke aber auch, dass Designer größere Kleidergrößen schneidern und gewichtigere Models auf dem Laufsteg nutzen sollten. Das habe ich immer und immer wieder gesagt. Es gibt jetzt immerhin schon mehr Vielseitigkeit als früher", freute sich Alexandra Shulman."

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