Yvonne Catterfeld: Mädchen für Millionen

Für Yvonne Catterfeld bedeutet Katalogmode nicht nur bequemes shoppen, sondern auch ein Stück Freiheit

Yvonne Catterfeld

Die Entscheidung, wer das Gesicht

des Versandhauses Otto wird, ist eine Art Zeitgeist-Seismograph. Schließlich sollen es rund vier Millionen Katalog-Adressaten sofort erkennen, schön finden und mögen. Gala sprach mit dem aktuellen Otto-Girl Yvonne Catterfeld.

Yvonne Catterfeld tritt als neues Gesicht von Otto die Nachfolge von Topmodel Toni Garrn an.

Nach Top-Model Toni Garrn sind Sie das neue Gesicht von Otto. Warum?

Genau das habe ich mich auch gefragt. Dann fand ich heraus, dass eine Bookerin mich in einer Talkshow gesehen hatte und mich daraufhin vorschlug.

Wollen Sie künftig häufiger modeln?

Nein, ich habe mich für die Schauspielerei und das Singen entschieden. Besser ist, man konzentriert sich auf das Wesentliche. Shootings aber mag ich, denn auch Models schlüpfen ja in andere Rollen.

Welche Verbindung haben Sie zu Katalogen?

Eine sehr enge. Denn nach der Wiedervereinigung flatterte der Otto-Katalog bei uns ins Haus, und wir alle dachten: Wow! Wir kannten so etwas ja gar nicht. Vor allem modisch erschlossen sich uns neue Welten.

Bestellen Sie auch heute noch im Versandhandel?

Ja, natürlich. Ich bin der totale Katalog- und Online-Typ. Sogar meine Möbel bestelle ich auf diese Art. Ich gehe nicht so gern shoppen.

Die 31-jährige Yvonne Catterfeld präsentiert die neue Otto-Mode. Sie wirbt für die Eigenmarke Laura Scott, die aktuell auf Ethno-Looks setzt.

In der Öffentlichkeit sind Sie immer sehr gut gestylt. Haben Sie auch modische Fehltritte hingelegt?

Da gibt es einige. Bei alten Autogrammkarten denke ich oft: Oh, mein Gott! Manchmal lässt man sich eben zu etwas überreden, und so kommen Fauxpas zustande. Zum Glück bin ich mit den Jahren stilsicherer geworden.

cl

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