Style Blog: Weiße Heels

Weiße Heels sind nicht praktisch, aber ultracool. Und sie funktionieren chic genauso wie casual 

Weiße Heels 

Gestern besuchte ich meine Lieblingsverkäufer in diversen Läden, um eine Bitte zu äußern: Künftig dürfen sie mir keine "verrückten Schuhe" mehr verkaufen – selbst wenn ich tobe wie Naomi beim Betreten eines Linienflugzeugs. 

Weiße Heels: Cool, modern und unpraktisch 

Jessica Biel kombiniert zum One-Shoulder-Dress weiße Heels 

Der Grund ist: Ich kaufe mir regelmäßig Schuhe, die ich an anderen super finde, selbst aber nie anziehe. Beispielsweise klobige Balenciaga-Sneaker, die aus meinem Fuß einen Lkw machen. Können andere tragen, ich fühle mich darin lächerlich. Wäre ich eine Frau, würde die Sache anders aussehen. Ich hätte mit Sicherheit eine ganze Schuhschrank-Etage voller weißer Modelle. Stiefel, Sandalen, Pumps, Killer-Stilettos. Kein Schuh ist so cool und unpraktisch zugleich. Aber vergessen wir mal die Empfindlichkeit des Obermaterials. Es gibt keinen Schuh, der so modern ist. 

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Weiße Schuhe müssen sauber sein

Das liegt vor allem daran, dass weiße Schuhe irgendwie als "falsch" gelten. White Trash eben. Doch genau das macht den Charme aus. Wichtig ist, dass die Schuhe eben nicht müllig aussehen. Sie müssen sauber sein, an Spitze und Absatz nicht abgestoßen. Casual kombiniert zur engen Röhre und weißem T-Shirt sind sie genauso eine Wucht wie zum romantischen Kleid oder Bleistift-Rock. Auf Shorts oder kurze Röcke würde ich verzichten. Das wäre tatsächlich zu trashig. Schwarz sehe ich dabei nur aus einem Grund: Wenn Sie diesen Trend nicht mitmachen.

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