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Vogue-Chef Edward Enninful So war die Zusammenarbeit mit Herzogin Meghan

Edward Enninful + Herzogin Meghan
Edward Enninful + Herzogin Meghan
© Getty Images / @SUSSEXROYAL/AFP/Getty Images
Seit Januar 2019 arbeitete Herzogin Meghan heimlich, still und leise an der großen Septemberausgabe der Vogue mit. Nun spricht der Chefredakteur der britischen Ausgabe Edward Enninful über das bahnbrechende Projekt.

Modevorbild, Charity-Botschafterin - und jetzt auch noch Gast-Chefredakteurin der britischen Vogue: Herzogin Meghan scheint von Mutterschutz und Elternzeit nicht viel zu halten. Nachdem 2016 bereits Herzogin Catherine mit der UK-Vogue kooperierte, und das Cover der Jubiläumsausgabe zum 100. Geburtstag zierte, ist nun also ihre Schwägerin dran.

Herzogin Meghan: Seit Januar arbeitete sie an der Vogue mit

Der Chefredakteur der Modebibel, Edward Enninful, spricht auf der Website der Publikation von seinen Erfahrungen mit der Herzogin. Demnach sei es "eine Ehre, ein Vergnügen und eine wunderbare Überraschung", mit Meghan zusammenzuarbeiten. Für Enninful, den ersten schwarzen Chefredakteur des legendären Magazins, ist die 37-Jährige auch aufgrund ihrer Herkunft eine große Inspiration.

Die unter dem Motto "Forces for Change" laufende Septemberausgabe stellt auf dem Cover 15 Frauen vor, die Enninful und die Herzogin von Sussex bewundern. Sie sind Aktivistinnen, Künstlerinnen, Politikerinnen und Celebrities und schaffen mit ihrer Arbeit bahnbrechende Veränderungen. Die exklusive Liste umfasst: Adut Akech, Adwoa Aboah, Christy Turlington Burns, Ramla Ali, Jane Fonda, Jacinda Ardern, Gemma Chan, Greta Thunberg, Laverne Cox, Sinéad Burke, Salma Hayek Pinault, Francesca Hayward, Jameela Jamil, Chimamanda Ngozi Adichie und Yara Shahidi.

Das 16. Fenster beinhaltet auf besonderen Wunsch der Herzogin von Sussex eine Spiegelfläche, "um den Leser in die einmalige Bewegung mit aufzunehmen und ihn zu ermutigen, seine eigenen Plattformen für eine Veränderung zu nutzen". 

Edward Enninful lobt Meghans Tiefgründigkeit und Zurückhaltung

"Sie [Anm.: Herzogin Meghan] ist gewillt, in komplexere Themengebiete vorzustoßen, von weiblicher Bestärkung über psychische Gesundheit bis hin zu Rasse und Privilegien. Von Anfang an haben wir über das Cover gesprochen [...] Sie wollte den Fokus auf die Frauen legen, die sie bewundert", so Enninful auf vogue.co.uk. 

Für Edward Enninful selbst dürfte diese Kooperation ein weiterer Meilenstein seines raketenhaften Aufstiegs sein. Mit 18 machte ihn das Magazin i-D zum Fashion Director, danach folgten Stationen bei der italienischen und amerikanischen Vogue sowie dem W Magazine.

Seit seinem Amtsantritt bei der britischen Vogue im April 2017 setzt er sich für kulturelle Vielfalt ein und erntete gleich mit seinem ersten Cover großes Lob. Darauf zu sehen waren keine Teasertexte zu den Themen Mode oder Beauty, sondern kulturelle und politische Inhalte - und das farbige Model Adwoa Aboah. 

Und auch wenn das Konzept der prominenten Gastchefredakteure nicht neu ist, scheint diese Kollaboration wirklich den Nerv der Zeit zu treffen. Die Septemberausgabe der britischen Vogue erscheint am Freitag, den 2. August.

Verwendete Quellen: Vogue.co.uk 

kst Gala

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