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Style-Blog Logo? Logo!

Janina Uhse
© Action Press
Logo-T-Shirts sind aktuell der große Streetstyle-Renner. Mit Litfaßsäulen-Look hat das nichts zu tun

Man kann es nach all den Jahren ja öffentlich zugeben: Ich war als Teenager ein richtiger Idiot. Verwöhntes Einzelkind eben. Ich hatte beispielsweise von der Marke Logo-Sweatshirts in allen Farben und stellte mich im Bus immer so hin, dass es jeder sehen konnte. Peinlich. Andererseits: Heute mögen mir meine Schulkameraden die Lust aufzufallen vielleicht nachsehen. 

Inzwischen sind Klamotten mit den Schriftzügen großer Marken wieder wahnsinnig angesagt. Und natürlich bin ich da wieder ganz vorne mit dabei. Schnell kommt nun das Gejammere, wie man sich denn nur zur "Litfaßsäule" einer Marke machen könne. Von diesem Gerede halte ich insofern nichts, als der Vorwurf immer nur in der Mode angebracht wird. Marken gehören zu unserem Leben nun mal dazu. 

Ohnehin geht man heute lässiger mit den Logo-Prints um. Und macht sie zu seinem eigenen Piece. Fashion ist heute kein Statussymbol mehr – sondern eher Mittel zum Zweck, seine eigene Persönlichkeit auszudrücken. Stylen Sie also Ihr Logo-Teil (Sweatshirt, T-Shirt, Cap) selbstbewusst, stellen Sie es aber nicht in den Mittelpunkt. Dann wirkt es selbstverständlicher und lässiger. 

Gehen Sie aber dennoch offensiv damit um. Kleine Logos (etwa kleine Tiere) erfüllen ihren Zweck nicht. Wir reden von Schriftzügen. Es muss schon "Bam!" machen.

Gala

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