VG-Wort Pixel

Schock für Kunden Steht die beliebte Modekette C & A vor dem Verkauf?

C&A soll sich angeblich bald in chinesischer Hand befinden
C&A soll sich angeblich bald in chinesischer Hand befinden
© Action Press
Die C&A-Eigentümerfamilie Brenninkmeijer soll einen Verkauf des Modeunternehmens planen, wird vermeldet

Diese Nachricht dürfte sowohl Fans der Modekette C&A als auch viele Mitarbeiter des Hauses beunruhigen: Angeblich steht das 1841 gegründete Unternehmen vor dem Verkauf ins Ausland. Das berichtet als erstes Medium der "SPIEGEL."

C&A bald in chinesischer Hand?

Die Information will das Nachrichten-Magazin aus Insiderkreisen erhalten haben. Demnach stehe der Deal mit einem chinesischen Interessenten kurz vor dem Abschluss. Eine offizielle "SPIEGEL"-Anfrage beantwortet die in der Schweiz ansässige Mutter der Textilkette, Cofra-Holding AG, wie folgt: "Der andauernde Umbau von C&A beinhaltet auch das Ausloten verschiedener Wege, um in Wachstumsmärkten wie China und im Digitalen Fahrt aufzunehmen und kann potentiell auch Partnerschaften und andere Arten von zusätzlichen, externen Beteiligungen beinhalten." Heißt so viel wie: Eine Bestätigung ist es zwar nicht, aber ein Dementi klingt auch anders. 

Ein Unternehmen mit langer Geschichte

Viele kaufen bei C&A, doch nur die wenigsten Kunden wissen, für was das C und das A stehen. Namensgeber des kurzen und damit einprägsamen Namens sind die Gründer Clemens und August Brenninkmeyer. Die Brüder stammten aus dem nordrhein-westfälischen Mettmann; entstanden ist ihr Unternehmen allerdings in den Niederlanden. Die Modekette ist heute, über 170 Jahre später, ein wichtiger Wirtschaftsfaktor, nicht nur in Deutschland: C&A betreibt mehr als 1500 Filialen in 18 europäischen Ländern; mehr als 35.000 Mitarbeiter sind angestellt. Damit gehört C&A zu den größten Modehandelsunternehmen Europas.

Gala

Mehr zum Thema


Gala entdecken