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Sarah Rafferty Im Interview über Style, "Suits" und Frauenpower

Sarah Rafferty
Sarah Rafferty
© Getty Images
"Suits"-Star Sarah Rafferty gehörte zu den internationalen Stargästen der Berliner Modewoche. Im Interview verrät sie, wie ähnlich sie Donna ist und was sie nach Berlin bringt

Die Berliner Modewoche lockt zwei Mal im Jahr nicht nur deutsche Größen der Branche in die Hauptstadt, sondern auch internationale Stars. Bei der Fashion Show des deutschen Labels Marc Cain nahm US-Schauspielerin Sarah Rafferty in der Front Row neben Stars wie Yvonne Catterfeld, Hannah Herzsprung und Caro Daur Platz. 

"Suits"-Star Sarah Rafferty zu Besuch in Berlin

Sarah, die jahrelang zusammen mit Meghan Markle für "Suits" vor der Kamera stand, verkörpert in der erfolgreichen Serie "Donna" - eine Frau, die weiß was sie will und immer top gestylt ist. 

Im Interview verrät uns die 46-Jährige, wieviel "Donna" wirklich in ihr steckt, wie sie sich privat stylt, und was sie nach Berlin bringt. 

GALA: Herzlich Willkommen in Deutschland! Wie ist Ihr erster Eindruck von Berlin und der Berliner Modewoche? 

Sarah Rafferty: "Ich bin zum ersten Mal hier und finde Berlin wunderschön. Eine beschäftigte, volle Stadt mit einer tollen Energie. Heute Morgen bin ich früh aufgestanden, herumgelaufen und habe mir einiges anschauen können. Die Kunst auf der Berliner Mauer ist toll, ich möchte auf jeden Fall wiederkommen!"

Sie haben zusammen mit Marc Cain die "True Bag" designt - wie war der Prozess für Sie und was war Ihnen wichtig? 

"Es war toll, wir haben uns Videos mit Ideen hin und her geschickt, weil ich in Toronto war. Ich habe vor allem an die Funktionalität gedacht, die ich mir gewünscht habe, und deswegen einen Crossbody-Strap hinzugefügt. Ich habe gerne meine Hände frei, wollte aber trotzdem, dass es eine klassische, "ladylike" Handtasche ist."

Während Ihre Serienrolle "Donna" für viele Frauen eine Ikone ist, schauen Sie sicherlich gerade in Sachen Mode auch zu Frauen auf, welche sind das? 

"Ich weiß gar nicht, wen ich zuerst nennen soll. Ich liebe es, Frauen auf dem Red Carpet anzuschauen. Ich finde Cate Blanchett und Julianne Moore toll und inspirierend. Außerdem bewundere ich viele Frauen aus der Vergangenheit." 

Begeistert schaut sich Sarah Rafferty zusammen mit Helmut Schlotterer, dem Gründer von Marc Cain, Yvonne Catterfeld und Hannah Herzsprung die Show an. 
Begeistert schaut sich Sarah Rafferty zusammen mit Helmut Schlotterer, dem Gründer von Marc Cain, Yvonne Catterfeld und Hannah Herzsprung die Show an. 
© Getty Images

Wie ähnlich sind Sie Ihrem Seriencharakter? 

"Wir leben komplett unterschiedliche Leben und die Umstände sind andere. Ich schätze ihren Humor sehr, - den teilen wir. Und ihre Empathie. In Sachen Mode sind wir sehr verschieden; ich verbringe meinen Tag weder in Spanx noch in Heels. Das Tolle an Donna ist, dass sie weiß, dass ihre Weiblichkeit ihre Macht ist. Sie versucht gar nicht erst, die zu verstecken oder wie die Männer zu sein. Sie hat alle im Griff und gibt die Befehle. Ich liebe ihren Style, die Sachen sind top-geschneidert - wir haben tolle Schneider und das Glück, die tollsten Designer und Marken tragen zu dürfen." 

Sieben Jahre lang drehte Sarah Rafferty zusammen mit Meghan Markle für "Suits", zählte auch zu den Gästen ihrer Hochzeit mit Prinz Harry im Mai 2018. 
Sieben Jahre lang drehte Sarah Rafferty zusammen mit Meghan Markle für "Suits", zählte auch zu den Gästen ihrer Hochzeit mit Prinz Harry im Mai 2018. 
© Getty Images

"Im echten Leben geht es mir eher um Komfort und Funktion. Ich habe zwei Kinder und wenn ich nicht am Set bin, möchte ich mich entspannt fühlen. Ohne High Heels."

Wie würden Sie die Tasche kombinieren? Was ist der perfekte Look? 

"Das Tolle ist, dass man die Tasche zu allem tragen kann. Ob am Tag oder am Abend - ich fahre in Toronto viel Fahrrad - selbst in schicken Dinner-Outfits. Es war mir wichtig, auch in solchen Situationen eine schicke Handtasche dabei haben zu können."

Eine Frau, die ganz normal wirkt, und trotzdem selbst Stars wie Yvonne Catterfeld und Esther Schweins einen aufregenden Fan-Moment beschert. Über Herzogin Meghan wollte sie uns leider nichts erzählen - scheint, als gelte die royale Schweigepflicht auch für gute Freundinnen. 


 

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