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Royals Harsche Worte von Harry an die Queen wegen Meghan?

Prinz Harry, Herzogin Meghan, Queen Elizabeth
Prinz Harry, Herzogin Meghan, Queen Elizabeth
© Getty Images / Dana Press
Eine enge Vertraute und Mitarbeiterin von Queen Elizabeth soll den Unmut von Prinz Harry auf sich gezogen haben. In Zuge dessen sollen harsche Worte gegenüber der Königin gefallen sein. Ein Insider aus dem Umfeld des Prinzen dementiert diese Darstellung. Doch von vorne.

"Tiara-Gate" nennen englische Medien eine jener Episoden in der Saga "Herzogin Meghan und Prinz Harry gegen den Palast", die für Ärger gesorgt haben soll.

Es ist Tradition, dass die Queen weiblichen Mitgliedern ihrer Familie zu besonderen Anlässen Diademe aus ihrer Sammlung ausleiht - zum Beispiel, wenn sie vor den Traualtar treten. Dieses großzügige Angebot gilt auch für denjenigen Frauen, die, wie Meghan Markle, 39, in das Haus Windsor einheiraten.

Prinz Harry, Meghan Markle und das Drama mit dem Diadem

Bisher war man davon ausgegangen, dass die Queen Elizabeth, 94, Meghan ein bestimmtes Diadem verweigert hat. Omid Scobie, und Carrolyn Durand, die Autoren des Enthüllungsbuches "Finding Freedom: Harry and Meghan and the Making of a Modern Royal Family", behaupten hingegen, die Auswahl sei für alle sehr zufriedenstellend verlaufen. Aber: 

"Das Drama fand danach statt, als Meghan das Diadem mit ihrem Friseur anprobieren wollte, weil es eine Menge Technik gibt, die in diese Sache [das Hair Styling] einfließt. Damit mussten sie vor dem Hochzeitstag experimentieren. Der Friseur kam aus Übersee, es gab einen Termin im Buckingham Palast, aber niemand war da."

Meghan Markle bekam keinen Zugang zum Hochzeitsdiadem

Angela Kelly, die langjährige Stylistin und Beraterin der Queen, soll dem Paar mitgeteilt haben, dass es nicht spontan vorbeikommen könne, sondern einen Termin vereinbaren müsse. Schuld sei das Protokoll und der Umstand, dass die Diademe weggeschlossen seien. Nur Kelly, die sich zum Zeitpunkt von Harrys und Meghans Anfrage nicht in London aufhielt, und der Hof-Juwelier der Queen haben Zugang zu den Schmuckstücken. Harry habe das nicht gelten lassen. Er habe das Gefühl gehabt, so Scobie und Durand, dass einige Angehörige der "alten Garde" im Palast "Meghan einfach nicht mochten und vor nichts Halt machen würden, um ihr Leben schwer zu machen".

Dicke Luft zwischen Harry und Angela Kelly

Was zwischen dem Prinzen und Angela Kelly folgte, schreiben Scobie und Durand, sei "ein hitziger Austausch" gewesen. Und nicht nur das: "Harry musste eingreifen", berichtet Scobie darüber hinaus in einem Interview mit "True Royalty TV". "Er rief seine Großmutter an und sagte: 'Ich weiß nicht, was zum Teufel los ist. Diese Frau muss diese Arbeit für meine zukünftige Frau machen.'" Doch das half nichts: Harry wurde in seine Schranken gewiesen und die Braut durfte das Diadem erst wenige Tage vor der Hochzeit wieder aufsetzen.

Insider dementiert 

Ein Insider hat die Behauptung, Harry sei seine Großmutter mit einer fluchenden Wortwahl angegangen, gegenüber dem "Telegraph" als "völlig falsch und völlig lächerlich" zurückgewiesen. "Die Königin ist wahrscheinlich die Person, die er am meisten respektiert und schätzt." Es ist das erste Mal, dass sich ein vermeintlicher Insider aus dem Umfeld Harrys zu Wort meldet und Details aus "Finding Freedom" dementiert. Omid Scobie verteidigte sich daraufhin sich auf Twitter, er habe nie behauptet, Harry habe seine Großmutter angeschrien, so wie es einige Medien interpretiert hätten.

Verwendete Quellen: "Finding Freedom: Harry and Meghan and the Making of a Modern Royal Family" von Omd Scobie und Carolyn Durand, erschienen am 11. August 2020 bei HarperCollins, thesun.cok, mailonline.co.uk, telegraph.co.uk

jre Gala

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