VG-Wort Pixel

Prinzessin Madeleine Klare Worte für Balenciagas Skandal-Kampagne

Prinzessin Madeleine
© Dana Press
Prinzessin Madeleine äußert sich zu einem Werbeskandal das Label Balenciaga betreffend. Die schwedische Prinzessin macht ihrem Ärger via Instagram Luft.

Dass sich ein Royal derart klar positioniert, kommt eher selten vor. Doch bei dem Thema konnte Prinzessin Madeleine, 40, offenbar nicht wegsehen. Der Schutz der Kleinsten ist der Schwedin eine Herzensangelegenheit. Sie ist stellvertretende Ehrenvorsitzende der "World Childhood Foundation", eine Stiftung, die ihre Mutter 1999 gegründet hat. Ziel selbiger ist es, "eine Welt zu schaffen, in der alle Kinder frei von Gewalt, sexuellem Missbrauch und Ausbeutung sind." Dementsprechend hat Madeleine eine klare Meinung zur skandalträchtigen Balenciaga-Werbekampagne.

Prinzessin Madeleine wettert gegen Balenciaga

Zu einem Foto, auf dem ein Kind einen übergroßen Teddy umarmt, bei ihm Schutz und Trost sucht und findet, schreibt die Royal ihre eindringlichen Worte. "Ich bin schockiert und empört darüber, dass Kinder in der Werbung auf sexuelle Art und Weise benutzt werden. Die Verwendung von "Bondage Bären" ist ein impliziter Hinweis auf die Sexualisierung von Kindern und die Welt der Pädophilie. Das ist NICHT in Ordnung, und es muss ein entschiedener Standpunkt eingenommen werden, um den Unternehmen, die von diesen Bildern profitieren wollen, eine Botschaft zu senden", so die Mutter dreier Kinder. Sie kommt auch auf ihre Stiftung und deren Streben zu sprechen: "'Childhood' ist der Meinung, dass alle Kinder in einer sicheren Umgebung aufwachsen sollten, die frei von Gewalt und sexuellem Missbrauch ist. Unterstützen Sie mich im Kampf für den Schutz der schwächsten Kinder. Wir alle können etwas tun!"

Balenciaga ist zu weit gegangen

Was Prinzessin Madeleine derart erzürnt? Für eine Weihnachts-Kampagne hatte das spanisch-französische Modehaus Kinder mit Plüschtieren in Bondage-Kleidung abgelichtet. Zudem waren in anderen Werbefotos für die kommende Frühjahr-Sommer-Kollektion originale Gerichtsdokumente des Supreme Court zum Thema Kinderpornografie zu sehen. Provokation? Nein, so die einhellige Meinung, die auch Prinzessin Madeleine teilt. Kinder zu sexualisieren, in jedweder Form – ein absolutes No-Go. Das Label hat beide Kampagnen mittlerweile zurückgezogen, sich öffentlich entschuldigt. Zu wenig und zu spät für viele. 

Auch Prinzessin Madeleine hatte in der Vergangenheit immer wieder mal Accessoires von Balenciaga getragen, unter anderem Taschen. Darauf wird sie vermutlich in der Zukunft verzichten. 

abl Gala

Mehr zum Thema

Gala entdecken