Prinzessin Madeleine: Königlich in Valentino

Das Geheimnis wurde schon am Vorabend der Hochzeit gelüftet: Prinzessin Madeleine heiratet in Valentino. Einen ersten Blick auf das traumhafte Brautkleid gab es aber erst in der Kirche

Über die Fragen aller Fragen wurde auch vor Prinzessin Madeleines Hochzeit spekuliert: Was wird sie tragen? Dior wie Mutter Silvia? Oder einen schwedischen Designer wie Schwester Victoria? Wird sie das traditionelle Hochzeitsdiadem tragen?

Noch ehe die 30-Jährige in ihrem Brautkleid zum ersten Mal gesichtet wurde, war klar, dass sie sich - wie es viele schon vermutet hatten - für eine Kreation aus dem Hause Valentino entschieden hatte. Als der Name des Modeschöpfers Valentino Garavani auf der Gästeliste auftauchte, konnte dies auch der königliche Informationschef Bertil Ternert nicht mehr leugnen und bestätigte am Vortag der Trauung gegenüber "Aftonbladet": "Ja, so ist es." Valentino hatte ohnehin auf der Liste der möglichen Designer ganz oben gestanden.

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Helene Fischer trug bei einem ihrer Auftritte ein enges Latex-Bustier. Ein Outfit, das der Moderatorin Maja Fischer so gar nicht gefiel - wie man ihren Twitter-Kommentaren entnehmen kann. Jetzt meldet sich das ZDF zu Wort.
©Gala / Brigitte

Prinzessin Madeleien befindet sich mit ihrer Kleiderwahl in guter Gesellschaft: Valentino ist einer der favorisierten Designer von Königin Máxima, die 2002 in einem Kleid des italienischen Modehauses vor den Traualtar trat. Genauso wie Marie-Chantal Miller 1995 bei ihrer Hochzeit mit Prinz Pavlos von Griechenland. Auch in Hollywood gibt man sich gerne das Ja-Wort in Kleidern von Valentino, das bewies beispielsweise Anne Hathaway.

Brautmode

Royale Hochzeitskleider

Prinzessin Eugenie an ihrem großen Tag
Die lange Schleppe fällt fließend über die Treppen der Kapelle. Zwei Helfer helfen der Prinzessin beim Aussteigen aus dem Auto. 
Die ersten gemeinsamen Schritte als Ehepaar werden begleitet von den Blumenkindern und Eltern.
Traumhochzeit in München: Constantin Freiherr von Luttitz, Sohn der TV-Moderatorin Uschi Dämmrich von Luttitz, heiratet Liska Birk auf Gut Niederaltenburg bei München. Die Braut trägt ihr Haar elegant zur Seite hochgesteckt, ein hauchdünner Schleier mit feiner Spitze veredelt das recht schlichte Brautkleid. 

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Kurz nach 16 Uhr war es dann in Stockholm endlich so weit: Am Arm ihres Vaters schritt eine strahlende Prinzessin Madeleine in das Kirchenschiff und gab endlich den Blick auf ihr Hochzeitskleid frei. Man sah eine lange Schleppe, Spitze an den Ärmeln und am Oberteil, einen tiefen Rückenausschnitt, ein funkelndes Diadem im dunklen Haar und einen rundes Brautbouquet in Weiß. Der Anblick seiner schönen Braut trieb sogar dem sonst so coolen Bräutigam kurzfristig die Tränen in die Augen.

Der Hof lieferte dann die Fakten über die traumhafte Robe: Die Kreation von Valentino ist aus Seidenorganza und hat Applikationen aus elfenbeinfarbener Chantilly-Spitze. Die Schleppe ist vier Meter lang und der Schleier wurde extra für König Carl Gustafs jüngste Tochter gefertigt. Traditionell tragen royale Bräute sonst meist Schleier aus Familienbesitz, Prinzessin Madeleine bekam einen eigenen, ebenfalls aus Seidenorganza. Er wurde mit Tüll und Organgenblüten-Applikationen eingefasst.

Solche Blütenmuster finden sich wieder in dem prächtigen Diadem, das unter royalen Fans als "Modern Fringe Tiara" bekannt ist. Es soll Privateigentum der Königin sein, die das funkelnde Stück in den späten 1980er Jahren erstmals trug. Bei der Wahl des Diadems brach Prinzessin Madeleine mit einer langen Familientradition. Seit vielen Jahrzehnten trugen Bräute aus dem Hause Bernadotte nämlich das Kamee-Diadem an ihrem Hochzeitstag.

Eine andere Tradition griff Prinzessin Madeleine aber auf: Ihr Brautbouquet wurde aus Rosen, Maiglöckchen und Myrte gebunden. Die weiße "Sofiero Myrte" wächst, seit sie von König Gustaf Adolfs Braut Margaret 1905 mitgebracht wurde, im Garten eines der königlichen Schlösser in Schweden. Auch wenn sie mit einigen Traditionen brach, hat es Prinzessin Madeleine bei ihrer Hochzeitsausstattung doch verstanden, Althergebrachtes mit ihrem eigenen Stil zu vereinen.

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