Neues Gesetz: Diese Änderung wird die Modebranche revolutionieren

Ein neues Gesetz in Frankreich könnte die Modebranche in Hinblick auf Figurideale und Magersucht komplett verändern

Eine Haute Couture Show während der Pariser Fashion Week 

In Frankreich wurde jetzt ein Gesetz verabschiedet, das helfen soll, unrealistische Bilder in Werbungen zu vermindern. Ab dem 1. Oktober müssen Modefotos eine Kennzeichnung tragen, falls das Aussehen des Models in irgendeiner Art und Weise verändert oder retuschiert wurde.

Magazine, Internet, Fernsehen und Plakate müssen Stempel tragen

Bearbeitete Bilder werden sowohl in Magazinen, als auch im Internet, auf Plakaten und im Fernsehen mit einem Stempel "photographie retouchée" (dt. retuschiertes Bild) versehen werden müssen. 

Herzogin Meghan

Sie unterstützt ihr Herzensprojekt

Herzogin Meghan
Herzogin Meghan erschien zu einem Charity-Termin in einer Londoner Bäckerei in dunkler Jeans, einer schlichten Bluse und Turnschuhen. So leger wie ihr Outfit auch der Umgang mit den Mitarbeiterinnen der Bäckerei.
©Gala

Regelmäßige "Body Mass Index"-Kontrollen für Models

Zudem müssen sich französische Models schon seit einer Weile regelmäßigen, medizinischen Untersuchungen unterziehen, die alle zwei Jahre bescheinigen, dass sie fit und gesund genug sind, um zu arbeiten. Vor allem der "Body Mass Index" (BMI) soll berechnet werden und Auskunft darüber geben, ob die Models vielleicht untergewichtig sind. Laut Weltgesundheitsorganisation wird jemand als untergewichtig eingestuft, wenn der BMI unter 18.5 liegt und gilt bei einem BMI unter 16 als ernsthaft gefährdet.

Schutz vor unrealistischen Schönheitsidealen 

"Junge Leute diesen Bildern von normativen und unrealistischen Körperidealen auszusetzen, führt zu einer Art Selbstironie und einem niedrigen Selbstwertgefühl, die zu gesundheitsgefährdendem Verhalten führen", sagt Marisol Touraine, Frankreichs Ministerin für Gesundheit und Sozialwesen, in einem Statement.

Das Gesetz soll nicht nur die Models selbst vor Gefahren schützen, sondern Menschen im Allgemeinen, denen in Modekampagnen ein unrealistisches Schönheitsideal vermittelt wird. 

An dem Gesetz wird seit acht Jahren gearbeitet. Frankreich ist nicht das erste Land, das den Kampf gegen zu dünne Models auf den Laufstegen und in Kampagnen angeht. Laut "Spiegel Online" kann es Labels bis zu 75.000 Euro kosten, wenn sie Models ohne Gesundheitsbescheinigung beschäftigen. 

Extrem schlanke Stars

"Size Zero": Dünn, dünner, am dünnsten

Eigentlich wollte Miley Cyrus nur Fotos ihres Wüsten-Roadtrips mit Mama und Schwester posten. Die tollen Landschaften, wie hier der berühmte Antelope Canyon, rücken beim Anblick der super schmalen und sehnigen Sängerin allerdings in den Hintergrund. Fans sorgen sich: Haben sie die Trennungen von Ehemann Liam Hemsworth und ihrer Sommerliebe Kaitlynn Carter doch zu sehr mitgenommen? Miley reagierte jedenfalls noch nicht auf die Kommentare, schrieb nur unter das Foto: "Dieses Mädchen wird immer seinen Weg finden…"
"Céline, du bist zu dünn", "Pass auf dich auf. Du sieht sehr ungesund aus.", "Iss bitte etwas! Es sieht wirklich nicht gut aus" - nur drei unzähliger Kommentare unter diesem Instagram-Posting von Sängerin Céline Dion. Die 51-Jährige sorgte in den letzten Monaten immer mal wieder mit ihrem super schlanken Körper für Schlagzeilen. Dieses neue Foto heizt die Gerüchteküche erneut an und ihre Fans sind sichtlich besorgt um die Sängerin. 
Kaia Gerber, die Tochter von Supermodel Cindy Crawford, zählt mittlerweile zu den gefragtesten Laufstegmodels der Branche. Schlank zu sein ist für diesen Job leider immer noch unerlässlich. Bleibt nur zu hoffen, dass es Kaia mit dem "Size Zero"-Trend nicht zu weit treibt ... 
Im New Yorker Szene-Viertel Soho spaziert Kaia Gerber durch die Straßen und genießt das sonnige Wetter. Ihr kurzes, schwarzes Minikleid lenkt die Aufmerksamkeit ihre extrem schlanken Beine. Ihren Oberkörper hüllt das 17-jährige Model in einen XL-Blazer, der ihre schmale Figur versteckt.

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