Luxus-Öko: Grüne Welle bei Prada, Gucci & Co.

Immer mehr große Designer und Luxus-Modehäuser verbannen Pelze aus ihren Kollektionen und setzen stattdessen auf Nachhaltigkeit und gesunde Arbeitsbedingungen 

Ein Gemüsebeet erwartet man hier, im Mailänder Industrievorort Vigentino, genauso wenig wie Kaschmirstoffe und edle Taschen. Doch beides passt ins Bild.

Luxus-Designer setzen auf Tier- und Umweltschutz

Im Hauptquartier der Luxusmarke Bottega Veneta werden Salate, Gemüse und Kräuter für das Essen der Mitarbeiter angebaut. Grün ist die Farbe der Saison, und deshalb ist der Schrebergarten de luxe nur ein Rädchen im Bio-Kreislauf der Branche, für die bisher Nerze und Krokoleder zum Alltag gehörten wie Quinoa zum Essensplan des Veganers. Was bis vor einigen Saisons nach gut gemeinten Lippenbekenntnissen aussah, sind heute ernst gemeinte Taten. Gucci verbannte Pelze aus den Kollektionen. Prada lässt seine Produkte in den firmeneigenen "Garden Factories" herstellen, in dem Natur, Mensch und Unternehmen im Einklang miteinander arbeiten. Außerdem legte Prada in einem Manifest fest, den CO²- Ausstoß reduzieren und u.a. erneuerbare Energie einsetzen zu wollen. 

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©Gala

Stella McCartney gilt als Vorreiterin der Bewegung

Am radikalsten geht Stella McCartney, 46, vor. Die Designerin war die Erste, die bei ihren Kollektionen komplett auf tierische Erzeugnisse verzichtete. Dank ihr ist Öko-Mode mehr als knitternde Leinenhemden in Beige. Bei Balenciaga geht Nachhaltigkeit noch einen Schritt weiter. Die Marke unterstützt mit gebrandeten Produkten "The World Food Programme" und unterstützt finanziell die Arbeit des Projekts gegen Hunger in der Welt. 

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