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Melania Trump Ausgerechnet jetzt! Sie ist auf dem Cover der mexikanischen Vanity Fair

Melania Trump
© Reuters
Schlechtes Timing: Während US-Präsident Donald Trump den Bau einer Grenzmauer zwischen den USA und Mexiko beschließt, erscheint Gattin Melania Trump auf dem Titelblatt der mexikanischen Vanity Fair

Melania Trump, 46, kommt nicht zur Ruhe: Die Rolle als respektierte und beliebte First Lady an der Seite von Ehemann und US-Präsident Donald Trump, 70, will der gebürtigen Slowenin einfach nicht gelingen. Nach Plagiatsvorwürfen, unsicheren Auftritten vor der Presse, Nacktfotos und der angeblich fragwürdigen Beziehung zu ihrem Gatten nun der nächste Aufreger: Die mexikanische Vanity Fair setzt Melania Trump auf ihr Cover. Ein denkbar schlechter Augenblick, denn der politische Ton zwischen den USA und Mexiko ist wegen dem von Donald Trump angestrebten Bau einer Grenzmauer aktuell so scharf wie lange nicht.

Dekadentes Foto-Motiv

Lächelnd und strahlend schön präsentiert sich die attraktive Melania dem Betrachter. Aber: Mit der Gabel dreht die Ehefrau von Donald Trump (etwa 3,7 Milliarden Dollar schwer) eine luxuriöse Silberkette wie Pasta auf eine Gabel. Im Teller liegen weitere exklusive Schmuckstücke. Volksnah wirkt dieses dekadente Auftreten nicht. Die Mexikaner dürften not amused sein und den Anblick als Hohn empfinden, sollen sie die bis zu 40 Milliarden teure Mauer zu den USA immerhin zahlen. 

 Ob das Cover beim amerikanischen Volk besser abschneidet, darf bezweifelt werden. Die Fußstapfen, die Vorgängerin Michelle Obama, 53, Melania hinterlassen haben, sind groß. Mit ihrer smarten, herzlichen und bodenständigen Art hatte es Ehefrau von Barack Obama, 55, wie kaum eine First Lady zuvor verstanden, Menschen auf der ganzen Welt immer wieder zu begeistern.  

Lage zwischen USA und Mexiko verschärft sich

Mit dem Bau der circa 3.200 Kilometer langen Mauer an der Grenze zu Mexiko will Donald Trump die USA vor illegalen Einwandern schützen. Der mexikanische Präsident Enrique Peña Nieto lehnt den Wall entschieden ab. Ein verabredetes Treffen mit Donald Trump in Washington hat er inzwischen abgesagt. 

Das Interview wurde recycelt 

Warum sich die Verantwortlichen der Vanity Fair Mexiko angesichts der politischen Spannungen entschieden haben, Melania Trump ausgerechnet jetzt auf das Titelblatt zu setzen - unklar. Foto und Interview wurden bereits im Frühjahr 2016 produziert, damals noch für die "GQ". Die stammt aus demselben Verlagshaus wie Vanity Fair. Melania Trump selbst hat mit der erneuten Veröffentlichung höchstwahrscheinlich nichts zu tun. Denkbar wäre, dass dahinter ein cleverer Verkaufs-Trick der Vanity Fair steckt. Denn wer sich - auch mit umstrittenen Themen - ins Gespräch bringt, schadet sicher nicht seinen Verkaufszahlen.

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jre Gala

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