Meghan + Catherine: Der Schmuckgeschmack der Herzoginnen

Obwohl sich Meghan und Catherine in vielen Dingen ähnlich sind, könnten sie bei ihren Vorlieben für Schmuck nicht verschiedener sein. Welche Herzogin was bevorzugt und warum auch die Queen davon weiß

Herzogin Meghan und Herzogin Catherine werden oft verglichen, ob wegen ihres Verhaltens, ihres Stils oder ihres Lebenslaufs - die royalen Lieblinge sind sich in vielen Dingen ähnlich, und doch so verschieden! Obwohl sie in Sachen Mode gerne auf die gleichen Marken, Schnitte und Klassiker zurückgreifen, scheinen sie besonders in Sachen Schmuck ungleiche Geschmäcker zu haben. 

Herzogin Catherine setzt auf klassische Juwelen

Catherine greift meist zu klassischen Schmuckstücken. Sie trägt gerne schlichte, funkelnde Stecker oder kleine Hängerchen. Bei besonderen Anlässen darf es auch mal ein auffälliges Collier mit passenden Ohrringen sein. An der Hand trägt sie meist nur ihren Verlobungsring, ein Erbstück von Williams verstorbener Mutter, Prinzessin Diana. 

Herzogin Catherine

Der Leihschmuck von der Queen

Noch eine funkelnde Leihgabe baumelt hier im November 2017 an Kates Ohr.
Zu einem Auftritt in der Order-of-the-Garter-Robe braucht es nicht viel Hingucker. So zeigt sich die Queen 2012 mit dezenten Diamant-Ohrringen.  Ein sehr ähnliches Paar trug sie schon öfter und bewies, dass sich ihr Schmuck - dem Anlass entsprechend - anpassen lässt. Bei diesem Paar lässt sich nämlich die innere Diamantschleife durch Smaragde austauschen und wird damit perfekt, wenn sie sie beim Thistle-Orden trägt, dessen Robe samtgrün ist.
Das "Glorienschein"-Diadem von Cartier trägt Herzogin Catherine 2011 zu ihrer Hochzeit mit Prinz William und seither nicht noch einmal.  Cartier fertigte es aus Platin mit 16 Blattvoluten, die mit 739 Brillanten und 149 Baton-Diamanten besetzt sind, plus je einem Solitärbrillanten in den Zwischenräumen und einem großen Brillanten an der Stirnseite.  1936 kaufte sie der Vater von Queen Elizabeth für seine Frau Elizabeth, die Königin Mutter. Elizabeth II. bekam sie von ihren Eltern zum 18. Geburtstag, verlieh sie aber in den Fünfzigerjahren an ihre Schwester Prinzessin Margaret und in den Siebzigerjahren an ihre Tochter Prinzessin Anne.
Beim Anblick von Kate mit dem "Cambridge Lover's Knot"-Diadem werden Erinnerungen an Prinzessin Diana wach. Genau wie ihre verstorbene Schwiegermutter erhält die Herzogin von Cambridge das Schmuckstück jedoch nur als Leihgabe der Queen.

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Herzogin Meghan liebt filigranen Schmuck

Erst kürzlich trägt Meghan einen filigranen Ring mit dem Schriftzug "Love". 

Auch der Verlobungsring von Herzogin Meghan ist eine rührende Hommage an die "Königin der Herzen", die Catherine und Meghan nie kennenlernen konnten. Sie trägt ansonsten jedoch eher modischen, filigranen Schmuck. Mehrere dünne Ringe oder auch Armreifen zierten schon ihre Hände. Außerdem trägt sie oft kleine Creolen oder sogar verschiedene Stecker.

Leihgaben von der Queen zu besonderen Anlässen

Am Tag ihrer Hochzeit bekamen beide ein Diadem aus der Privatsammlung der Königin geliehen. Catherine durfte auch schon bei anderen, weniger wichtigen Anlässen, geliehenen Schmuck von Queen Elizabeth tragen. So zeigt sie sich während ihres ersten, offiziellen Neuseelandbesuchs mit einer Brosche in Form eines Farnblatts, dem Nationalsymbol des Landes.  

Auch Herzogin Meghan zeigte sich in der Vergangenheit mit Familienschmuck; zur abendlichen Feier am Tag ihrer Hochzeit trug sie den "Aquamarine Cocktail Ring", den Harrys Mutter Diana zum ersten Mal im Jahr 1997 getragen hat. Außerdem soll sie von der Queen persönlich ein Paar Perlenohrringe geschenkt bekommen haben, die sie bei ihrem ersten Solo-Auftritt an der Seite der Monarchin präsentierte.

Der Schmuck von Herzogin Meghan

Diese Kette zählt definitiv zu den Lieblingsstücken von Herzogin Meghan: Eine goldene Letter-Kette, die das Wort "mommy" bilden. Es ist ein Geschenk ihrer Freundinnen, das sie während ihrer exklusiven Babyshower in New York erhalten hat. Die Kette der Designerin Jennifer Meyer hat einen Wert von rund 800 Euro.
Süß: Die "Mommy"-Kette von Schmuckdesignerin Jennifer Meyer gibt es noch in ihrem Onlineshop.
Während sich Herzogin Meghan beim Überraschungsauftritt Anfang März in London ganz casual in Jeans, Shirt und Blazer präsentiert, funkeln an ihren Fingern und Handgelenken ganz besondere Schmuckstücke. So trägt Meghan den goldenen Armreif "Wajiha" der Designerin Pippa Small für rund 380 Euro an ihrem rechten Handgelenk. Dazu reihen sich außerdem noch zwei weitere Armreife: die Goldstücke "Omeen" ebenfalls von Pippa Smalls für ca. 190 Euro sowie ein weiterer von Ralph Lauren. Auch ein "Tamaa"-Armband mit Rosenquartz von "Me to We" für rund 25 Euro schmückt das rechte Handgelenk von Herzogin Meghan.
Auch Meghans Finger zieren besondere Schmuckstücke der Designerin Pippa Small. An der rechten Hand trägt die Herzogin den Ring "Rock Crytal" für rund 1.600 Euro sowie einen weiteren goldenen Diamantring im Wert von ca. 800 Euro. An Meghans linkem Daumen funkelt ein schmaler Daumenring in Gelbgolb für rund 40 Euro – das linke Handgelenk ziert das Armband "Amazon Minga" der Labels "Me to We" im Wert von 18 Euro.

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Herzogin Catherine zeigt sich mit den eher traditionellen Schmuckstücken aus dem Königshaus, Meghan liebt nach wie vor modernen, zum Teil sehr teuren Schmuck - zudem unterstützt sie auch bei der Wahl der Schmucklabels gerne faire Marken mit besonderen Werten. Da ist klar, dass die Leihgaben, die an die Frau von Prinz Harry gehen, sich von denen, die wir an Herzogin Catherine sehen, unterscheiden. 

Royaler Schmuck

Königliche Hochkaräter

Zu den Feierlichkeiten des 50. Jahrestages seiner offiziellen Amtseinführung als "Prince of Wales", fiel seine Gattin Herzogin Camilla mit einem besonderen Accessoire auf - und sie trug es nicht zum ersten Mal. Ihre mit Diamanten, Rubinen und Smaragden besetzte Brosche ist ein Schmuckstück der verstorbenen Lady Diana (†), welches sie damals zur Hochzeit von der Queen persönlich geschenkt bekommen hat.
Lady Di trug die wunderschöne Brosche bei ihrem Besuch 1986 in Wien. Nach der Scheidung von Prinz Charles im August 1996 ging das Schmuckstück zurück in den königlichen Besitz über und wurde dort als Erbstück verwahrt.
Insgesamt kann Königin Letizia zwischen acht Tiaras wählen. Beim Staatsdinner mit dem peruanischen Präsidentenpaar entscheidet sie sich für ein Blumen-Diadem, das zuvor ihrer Schwiegermutter, Königin Sofia, gehörte. Das Schmuckstück stammt allerdings nicht aus Spanien, sondern wurde ursprünglich in Großbritannien von dem Juwelier J.P. Collins gefertigt. In 1879 schenkte König Alfonso es seiner Ehefrau, Maria Christina von Österreich.
24. Dezember 2018  Einen Tag vor Ausstrahlung der traditionellen Weihnachtsansprache von Queen Elizabeth veröffentlicht der Palast dieses festliche Bild der Königin und verrät schon ein paar Details. Glaube, Familie und Freundschaft seien ihr immer eine Stütze gewesen, und Respekt füreinander, trotz aller Differenzen, sei essentiell. Da können wir ihr nur zustimmen. Merry Christmas!   

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