VG-Wort Pixel

Loom-Bändchen Kinderkram für die Royals

Der "Loom"-Trend greift um sich: Neben wertvollem Familienschmuck und traditionellem Geschmeide leuchten farbenfrohe Plastikarmbänder an diesen königlichen Handgelenken

Statt Kronjuwelen tragen die Royals nun bunten Plastikkitsch ums Handgelenk? Was auf den ersten Blick unpassend wirkt, macht die Mitglieder der Königshäuser auf den zweiten Blick richtig sympathisch. Denn im Zuge des weltweiten Hypes um die sogenannten "Rainbow Looms", die aus Gummi- oder Silikonbändern mit einem Metallhaken nach Lust und Laune selbst geknüpft werden, sind auch diverse Royals vom Trend infiziert. Meist haben Kinder diese Bänder selbstgemacht. Gerade Herzogin Catherine, die bald zweifache Mutter sein wird, lässt sich den kindlichen Schmuck immer mal wieder ums Handgelenk binden.

Die treuen Anhänger des britischen Königshauses aus aller Welt schenken Herzogin Catherine, ihrem Ehemann Prinz William und auch Prinz Harry bei öffentlichen Auftritten nicht nur Teddybären und Blumen, sondern auch die persönlichen, handgefertigten Freundschaftsbänder.

Das Tragen der simplen, aber mit viel Liebe hergestellten Armbänder macht die Träger, die Maßanfertigungen aus feinsten Materialien tragen, ein Stück weit nahbarer, menschlicher. So sind inzwischen auch hochrangige Banker, Manager und sogar Fernsehpersönlichkeiten wie der amerikanische Talkmaster Jimmy Kimmel mit den Accessoires gesichtet worden. Sie tragen die von ihren Söhnen, Töchtern oder auch Enkeln geknüpften Armbänder. Manchmal blitzen sogar bis zu vier Stück unter dem Jackett-Ärmel hervor. Der Trend wird generationenübergreifend sogar von Camilla, der Herzogin von Cornwall, aufgegriffen.

Aber nicht nur die britischen Royals haben einfach mal den Kronjuwelen abgeschworen, um kurzweilig dem witzigen Plastikschmuck zu huldigen, sondern auch der schwedische Königshof hat Lust auf die pastelligen Gummi- und Silikonbänder. Wichtig beim Tragen der Bänder ist allerdings, dass es sich um die geprüften Qualitätsstandard der Firma handelt, die die Rainbow Looms auf den Markt gebracht hat. In der Flut von Kopien können giftige Stoffe enthalten sein, die gerade beim längeren Tragen durch die Haut aufgenommen werden. Insbesondere billige Charms, also Anhänger, die auch für die Bänder angeboten werden, sind wegen schädlicher Inhaltsstoffe in Verruf gekommen, wie "dailymail.co.uk" berichtete.

Die niedliche Prinzessin Estelle wird ihr "Geschmeide" sicherlich vom Kindermädchen des schwedischen Königshauses abends vor dem Schlafen abgenommen bekommen. Das sollten schließlich alle Träger beherzigen, dass insbesondere Kinder die Plastikarmbänder nicht dauerhaft tragen sollten. Sogar am Hofe feiern die knallbunten Freundschaftsbänder als Geschenke einfach den freudigen Augenblick und sind natürlich kein Schmuck für die Ewigkeit.

stb Gala


Mehr zum Thema


Gala entdecken