VG-Wort Pixel

London Fashion Week Mehrere Designer sagen Shows nach Tod der Queen ab

Queen Elizabeth (†) und Anna Wintour
Queen Elizabeth (†) und Anna Wintour
© YUI MOK/POOL/AFP / Getty Images
Nach dem Tod von Queen Elizabeth steht auch die Modewelt still. Diverse Designer und Modeunternehmen zollen der verstorbenen Königin ihren Respekt. Der britische Designer Raf Simons, der seine Mode am ersten Tag der Fashion Week vorstellen sollte, sowie das Traditionslabel Burberry sagen ihre Shows ab. 

Der Tod der britischen Königin Elizabeth II., †96, versetzt die britische Nation seit dem Moment der Bekanntgabe in Trauer. Mit Elizabeths Tod am 8. September 2022 geht auch eine Ära zu Ende. Nicht nur diverse Staatsoberhäupter und Stars zollen der verstorbenen Monarchin letzten Tribut, auch britische Retailer, Designer:innen und Modeunternehmen. Allen voran das britische Modelabel Burberry setzt für seine Königin, eine "Mode-Ikone" und "unvergessliche weibliche Kraft", ein bedeutendes Zeichen. 

Tag eins der London Fashion Week ohne Raf Simons

Nachdem bereits am Tag nach der Todesmeldung von Queen Elizabeth erste Designer:innen ihre Abwesenheit aus Respekt gegenüber der Royal Family verkündet hatten, hat nun auch Raf Simons seine Show auf der Londoner Fashion Week abgesagt. Die Modenschau von Simons war für den ersten Tag der Modewoche, also den heutigen 16. September 2022, geplant. In einer Erklärung teilt der Designer mit: "Wir werden in dieser Zeit der großen Trauer innehalten. Wir werden diese Zeit nutzen, um das Vermächtnis Ihrer Majestät Königin Elizabeth II. und ihre 70 Jahre auf dem Thron zu ehren. Unsere Gedanken sind bei der Königlichen Familie und den Menschen des Commonwealth. Wir werden Sie weiterhin über unsere zukünftigen Pläne für die Frühjahr/Sommer-Kollektion 2023 auf dem Laufenden halten."

Burberry sagt seine Show auf der LFW ab

Das britische Designhaus Burberry hatte als erstes seine Show bei der London Fashion Week als "Zeichen des Respekts" abgesagt. Ein Sprecher des Labels erklärt gegenüber The Independent: "Mit großer Trauer haben wir vom Ableben Ihrer Majestät der Königin erfahren. Als Zeichen des Respekts haben wir die Entscheidung getroffen, unsere Frühjahr/Sommer 2023 Laufsteg-Show, die am 17. September in London stattfinden sollte, abzusagen."

Weitere britische Modeunternehmen drücken ihre Trauer aus

Auch andere britische Modemarken setzen direkt nach der Todesmeldung ein Zeichen des Respekts für die verstorbene Königin. Mulberry, einer der liebsten Taschenhersteller der Royals, sowie die Kaufhausketten Selfridges und Liberty halten ihre Verkaufsflächen am Tag nach dem Tod der Queen geschlossen. Das Luxuskaufhaus Harrods wiederum kündigt via Instagram an, das Geschäft am Tag der Beerdigung nicht zu öffnen. 

London Fashion Week findet ohne Partys statt

Wie der British Fashion Council (BFC) in einer Pressemitteilung bekannt gibt, soll die Londoner Modewoche insgesamt jedoch nicht abgesagt werden. "Die London Fashion Week ist ein wichtiges Geschäftsevent und für Designerinnen und Designer von hoher Bedeutung. Dessen, sowie des hohen Arbeitsaufwands aller Beteiligten, sind wir uns bewusst. Die Shows können deshalb trotzdem stattfinden. Wir bitten die Designer und Designerinnen aber darum, die Gefühlslage der Nation sowie die landesweite Trauerphase in Hinsicht auf das Timing ihrer Events und die Veröffentlichung von Bildern zu respektieren", heißt es in einer offiziellen Erklärung des BFC. 

Aufgrund der zehntägigen Trauerzeit des Vereinten Königreiches für die Königin soll daher auf eine große Eröffnung sowie After-Show-Partys verzichtet werden. Zudem teilt der British Fashion Council mit, dass jene Shows, die am Tag der Beerdigung von Queen Elizabeth, eingeplant sind, nach hinten verschoben werden. Dazu gehören unter anderem die Präsentationen von Roksanda und Emilia Wickstead. Der angepasste Kalender aller Shows wird vom BFC bekannt gegeben.

Verwendete Quelle: The Independent

jho Gala

Mehr zum Thema

Gala entdecken