Leyla Piedayesh: Deutsche Designerin bekommt eigene Barbie

Vorbilder für Mädchen: Barbie-Hersteller Mattel stellt anlässlich des Weltfrauentages Frauen wie Leyla Piedayesh vom Label Lala Berlin ins Rampenlicht

Leyla Piedayesh mit ihrer Barbie-Puppe zum Weltfrauentag

Große Ehre für die Berliner Designerin Leyla Piedayesh (*1970): Anlässlich des Internationalen Frauentages bringt der Spielwarenhersteller Mattel mit der Serie "Inspiring Women" 17 Barbies auf den Markt, die international prominente Frauen würdigen sollen. Im Rahmen des 2015 eingeführten Shero-Programms bekommt die Gründerin des Labels Lala Berlin nun also eine eigene Barbie-Puppe.

Piedayesh, die selbst Mutter einer Tochter ist, hofft durch ihre Puppe und die Shero-Kampagne (Shero ist eine Kombination aus den Wörtern "She" und "Hero"), Mädchen dazu zu inspirieren, ihren eigenen Weg zu gehen. "Wer hat in seiner Kindheit nicht davon geträumt, sein Ebenbild in einer Barbie zu sehen?", erklärt die Designerin. "Ich hoffe, dass diese Kampagne jungen Menschen den Mut gibt, an sich zu glauben und den eigenen Weg zu gehen, so wie ich es selbst getan habe. Die nächste Generation von Kindern zu inspirieren, bedeutet mir sehr viel und es ist eine tolle Möglichkeit gemeinsam mit Barbie meine Geschichte zu erzählen."

Weg zur bekannten Modedesignerin

Die Designerin hat sich inzwischen mit ihrer Modemarke Lala Berlin einen festen Namen in der deutschen Modemacher-Szene gemacht - doch bis dahin war es ein langer Weg. Piedayesh wurde 1970 in Teheran, Iran, geboren. Im Alter von neun Jahren kam sie mit ihrer Familie nach Deutschland. Nach ihrem Business-Administrations-Studium arbeitete sie unter anderem als Redakteurin der MTV-Modesendung "Designerama". 2004 präsentierte sie schließlich ihre Debüt-Kollektion auf der Berliner Modemesse "Premium". Seit 2007 ist sie mit Lala Berlin regelmäßig auf der Berliner Fashion Week vertreten.

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