Lady Gabriella Windsor: Dieses Brautkleid hat sie sich ursprünglich gewünscht

Wer für ein Mitglied der Royal Family designt, muss sich auf einiges gefasst machen. Das bekam auch Luisa Beccaria zu spüren, die das Brautkleid von Lady Gabriella Windsor entwarf. Nun spricht sie erstmal über den genauen Ablauf der Zusammenarbeit

Offizielles Hochzeitsfoto von Lady Gabriella Windsor und Thomas Kingston

Die eigene Hochzeit ist im Leben einer Frau unbestritten eines der absoluten Highlights. Monate der Vorbereitung, viele Zweifel und spontan doch noch geänderte Entscheidungen münden in einen Tag voller Liebe, Romantik und Freude. Doch wie das Beispiel von Lady Gabriella Windsor zeigt, knallen persönlicher Geschmack und royale Etikette manchmal ganz schön aufeinander.

Im Gespräch mit der britischen "Glamour" offenbart Luisa Beccaria, die Designerin der umwerfenden Traumrobe, kurz vor dem großen Tag, wie der finale Entwurf entstand und der gemeinsame Designprozess mit einem Royal ablief. Soviel sei gesagt, es war nicht immer ganz einfach - aber das lag nicht an Lady Gabriella.

Lady Gabriella Windsor: Bitte kein weißes Kleid!

Die als Freigeist beschriebene Aristokratin ist laut Beccaria von Anfang an mit klaren, sehr individuellen Wünschen auf sie zugekommen. Das habe den kreativen Prozess extrem erleichtert, da viele Bräute zunächst überhaupt nicht wüssten, was sie eigentlich wollen. "Am Anfang dachte sie über ein farbiges Kleid nach. Sie wollte etwas maßgefertigtes, etwas, das man zuvor noch nie gesehen hat. Wir haben uns einige ziemlich alternative Sachen angeschaut, aber als dann Windsor als Hochzeitslocation bestätigt wurde, wusste sie, dass sie aus Respekt vor der Tradition Weiß tragen würde, aber trotzdem sie selbst bleiben will", so Beccaria im Interview mit der "Glamour". 

Die "sehr moderne Braut" führe üblicherweise ein ganz normales Leben, doch sei ihr Hochzeitstag die Gelegenheit, "für einen Tag eine Prinzessin zu sein". Eben jene bodenständige Leichtigkeit war es dann auch, die Gabriella "Ella" Windsor ihr sehr elegantes, aber keineswegs ausladendes Design bescherte. Über und über mit filigraner Spitze versehen, unterstreicht ihr Brautkleid die tolle Figur der 38-Jährigen. Die Anwesenheit der Queen, so die italienische Designerin, habe allerdings noch einmal zu weiteren Überlegungen geführt, da besondere Protokolle eingehalten werden müssen.

Ein zweites Brautkleid für die Party am Abend

Lady Gabriella Windsor wechselte nach der würdevollen und traditionellen Trauung in Windsor übrigens noch in ein partytaugliches Kleid für die Feier in London. Auch dieser Entwurf stammt von Luisa Beccaria und sollte durch seine hellere Farbe, die Perlenstickerei und irisierende Effekte lockerer und cooler anmuten.

Brautmode

Royale Hochzeitskleider

Am 1. Juni gaben sich Casimir Prinz zu Sayn-Wittgenstein und Alana Bunte in der Abtei Sayn das Jawort. Alana trug eine Kreation des spanischen Designers Jorge Acuña. "Ich wollte keine Spitze, Pailletten oder Rüschen", erklärt das kalifornische Model im Interview mit GALA. "Jorge Acuña und ich haben uns im Dezember in Madrid zum ersten Mal getroffen und sofort verstanden. Danach war ich noch für drei Anproben dort. Der Stoff nennt sich Faillé, es ist eine Seide mit feinen Querrippen." Die Schleppe des Kleides ist dreieinhalb Meter. Der Schleier stammt aus dem Jahr 1870 und ist seitdem im Besitz der Sayn-Wittgensteins. Das Diadem und die Ohr­ringe stammen auch aus dem Besitz von Casimirs Familie. Die Perle auf der Tiara stammt von seiner Ururgroßmutter Fürstin Margarethe von Thurn und Taxis, Erzherzogin von Österreich.
Für das Hochzeitsfest in der "Sayner Hütte" kreierte Designer Jorge Acuña dieses zweite Traumkleid für Alana. Im Interview mit GALA verriet das Model, dass sie vorab zu gerne mit Casimir über ihre Kleiderwahl gesprochen hätte. "Casimir ist mein bester Freund, ich hätte gerne seine Meinung gehört. Aber ich durfte es nicht zeigen", erklärt sie. Casimir Prinz zu Sayn-Wittgenstein erwidert darauf: "Das Kleid ist noch schöner als in meiner Vorstellung".  
Ein Brautkleid muss lang und weiß sein? Von wegen! Charlotte Casiraghi wählte für ihre standesamtliche Trauung mit Dimitri Rassam ein recht außergewöhnliches Kleid von Saint Laurent. Das steinfarbene Spitzenkleid in Etui-Form aus dem Hause Saint Laurent betonte die grazile Schönheit der Französin perfekt. 
Prinz Dushan Karadjordjevic und Valerie de Muzio feiern eine rauschende Hochzeitszeremonie im serbischen Topola. Das elfenbeinfarbene Off-Shoulder-Kleid der Braut spiegelt ihr modernes, selbstbestimmtes Leben in New York wider.

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