Lady Gabriella Windsor: Die Geschichte hinter ihrem Brautkleid

Am Wochenende haben Lady Gabriella Windsor und Tom Kingston "Ja" gesagt. Das Brautkleid der italienischen Designerin Luisa Beccaria sorgte im ersten Moment für Irritationen, wobei es in Wahrheit eine rührende Hommage war

Lady Gabriella Windsor und ihre Tante Prinzessin Alexandra. 

Am 18. Mai ereignete sich auf Schloss Windsor schon wieder eine Traumhochzeit. Die Eheschließung von Lady Gabriella Windsor und Tom Kingston fand hinter den alten Gemäuern statt. Für den besonderen Anlass wählte Gabriella ein Brautkleid von der italienischen Couture-Designerin Luisa Beccaria. Für Royal-Kenner dürfte diese Wahl Fragen aufwerfen. 

Lady Gabriella Windsor hatte genaue Vorstellungen 

"Sie hat eine sehr starke Persönlichkeit und wusste sofort, was sie will", sagt die Designerin Luisa Beccaria über die Braut. Sie wurde als Designerin gewählt, weil sie seit Jahren mit Gabriellas Eltern befreundet sein soll. Die Italienerin war gerade deswegen überrascht, dass die Braut sie unbedingt alleine in Mailand besuchen wollte, um das Design zu besprechen. Sie hatte ein ganz genaues Bild im Kopf: das Brautkleid ihrer Tante Prinzessin Alexandra. 

Lady Gabriella Windsor

Trägt sie dieses besondere Diadem zur Hochzeit?

Tom Kingston, Lady Gabriella Windsor

Das Brautkleid verbindet Modernität und Tradition 

Zuvor hat der irische Couturier John Cavanagh die Brautkleider der Familie Kent entworfen. So war er für die weißen Roben von Prinzessin Marina, Gabriella Großmutter, und ihrer Tante Prinzessin Alexandra verantwortlich. Der Modemacher verstarb 2003, wodurch er das Brautkleid von Gabriella nicht mehr kreieren konnte. Und trotzdem wurde seine Arbeit in gewisser Weise gewürdigt. Gabriella vereinte in ihrem Brautlook Modernität und familiäre Tradition. Ihre Tante spielte dabei eine besondere Rolle.

Das Brautkleid von Prinzessin Alexandra

Prinzessin Alexandra, 1963.

Diese heiratete 1963 in einem nahezu identischen Brautkleid. Beide Frauen wählten Spitze für den großen Tag. Alexandras Wünsche waren sehr ausgefallen. Sie wollte exakt die Spitze, die das Brautkleid ihrer Großmutter zierte. Das Material mit einem Muster aus Eichen und Eichenlaub musste extra in Frankreich angefertigt werden.

Und Gabriella? Auf dem feinen Stoff erkennt man die Blattsorten wohl kaum, weswegen man schnell die Vermutung aufkommt, dass auch Gabriella auf Eiche gesetzt haben könnte. Es kam jedoch anders, erklärt Beccaria: "Es ist eher untypisch, aber Lady Gabriella bestand auf antike Rosen." Dass Gabriella die Blumensorte besonders mag, spiegelt sich auch in ihrem Brautstrauß wieder: Ein Bouquet aus weißen Rosen, cremefarbenen Hortensien und hellen Rittersporn.

Der Ausschnitt beider Frauen lag nah am Hals an und war mit weiterer Spitze drapiert. Unter dem Oberstoff versteckte sich jeweils eine anliegende Korsage, die den Körper in Form hielt. Unter dem Rock versteckte Gabriella einen kleinen Petticoat, der das Kleid in einer leichten A-Linie fallen ließ. Das Kleid wird zwar simple, enthält jedoch ein gekonntes Handwerk der Designerin und eine schöne Hommage an die Familie. Die perfekte Wahl. 

Hochzeit 2019

Die schönsten Brautkleider für dieses Jahr

Wie eine zarte Elfe lässt es sch in diesem Tülltraum von Tadashi Shoji heiraten.
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Bei dieser Kreation von Mira Zwillinger könnte man glatt meinen, das Model wäre nur mit Silberfäden bekleidet. Tatsächlich liegen diese jedoch auf einem transparenten Stoff auf.
Märchenhaft wirkt dieses Modell von Alexandra Grecco, das mit Flatterärmeln und Taillierung an eine Elfe erinnert.

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