Konigin Máxima + Co.: Königliche Juwelen unter dem Hammer

Immer wieder landet der Schmuck, der Prinzessinnen gehörte, im Auktionshaus - und von dort bei betuchten, nicht-adeligen Damen. Manchmal ist es umgekehrt: Royale Damen wie Königin Máxima kaufen sich Juwelen auf Auktionen

Gabriele Prinzessin von Leiningen + Königin Máxima

Selbst royaler Schmuck bleibt nicht immer für Generationen im königlichen Tresor und wird an die nächsten Generationen weitervererbt. Ab und zu landen kostbare Diademe, Colliers und Ringe, die einst königliche Damen schmückten und wertvolle Erinnerungen symbolisieren, in einem Auktionshaus. Ob aus Geldnot, weil die Erbschaftssteuer drückt oder weil es mit der Zeit einfach zu viel wurde - das erfährt man nur höchst selten.

Der Nachlass der Wallis Simpson

Den spektakulärsten Umsatz so einer Auktion machte wohl der Nachlass der Herzogin von Windsor: Edward VII., der 1936 abgedankt hatte, heiratete ein Jahr später die Amerikanerin Wallis Simpson, die damit den Titel einer Herzogin annahm.

Teile der Schmucksammlung der Herzogin von Windsor: Der berühmte Cartier-Panther und eine Brosche.

Die beiden teilten eine Vorliebe für extravaganten und auffälligen Schmuck, für große Steine, Gold und Silber. Wallis Juwelen-Sammlung galt somit als eine der teuersten Privatkollektionen des 20. Jahrhunderts. Als 1987, im Jahr nach ihrem Tod, ein Teil davon versteigert wurde, lag der Erlös bei rund 39 Millionen Euro. Zu den Käufern einzelner Stücke gehörten damals Liz Taylor und Joan Collins.

Prinzessin Margarets Schmuck

Gleich zweifach verauktioniert wurde das Poltimore-Diadem, das für die Schwester der Queen, Prinzessin Margaret, zu einem Lieblingsstück wurde. Im 1959 ergatterte die Prinzessin die in verschiedenen Varianten zu tragende Tiara für etwa 68.000 Euro bei einer Auktion und trug sie 1960 bei ihrer Hochzeit. Es stammte aus dem Besitz der Ehefrau des Barons Poltimore und wurde um 1873 vom Hofjuwelier R&S Garrad kreiert.

Prinzessin Margaret trägt das sogenannte Poltimore-Diadem bei ihrer Hochzeit 1960. Jahrzehnte später kommt es unter den Hammer.

2002 starb Prinzessin Margaret und es heißt, ihre Kinder Lady Sarah Chatto und David Armstrong-Jones, Viscount Linley, mussten sich von vielen Erinnerungsstücken an ihre Mutter trennen, um die Erbschaftssteuer zahlen zu können.

2004 nimmt die Begum an der Hochzeit von Prinz Felipe in Spanien teil. Das Schmuckstück an ihrem Hals ist eine Smaragd- und Diamant-Halskette von Cartier.

So kam mit dem berühmten Poltimore-Diadem unter anderem noch eine durch ein Cacil-Beaton-Portrait berühmt gewordene Perlen- und Diamantenkette im Art-Déco-Stil unter den Hammer. Rund 14 Millionen Pfund kamen dabei nach Medienangaben zusammen, wobei das Diadem für fast 1,4 Millionen Euro verkauft wurde.

Nächste Auktion Mitte Mai

Am 18. Mai hat Christie's in Genf die nächste royale Schmuckauktion geplant: Dann nämlich werden Juwelen von Gabriele Prinzessin von Leiningen, die 16 Jahre lang mit Prinz Karim Aga Khan verheiratet war, zum Verkauf angeboten.

Royaler Schmuck

Königliche Hochkaräter

Zu den Feierlichkeiten des 50. Jahrestages seiner offiziellen Amtseinführung als "Prince of Wales", fiel seine Gattin Herzogin Camilla mit einem besonderen Accessoire auf - und sie trug es nicht zum ersten Mal. Ihre mit Diamanten, Rubinen und Smaragden besetzte Brosche ist ein Schmuckstück der verstorbenen Lady Diana (†), welches sie damals zur Hochzeit von der Queen persönlich geschenkt bekommen hat.
Lady Di trug die wunderschöne Brosche bei ihrem Besuch 1986 in Wien. Nach der Scheidung von Prinz Charles im August 1996 ging das Schmuckstück zurück in den königlichen Besitz über und wurde dort als Erbstück verwahrt.
Insgesamt kann Königin Letizia zwischen acht Tiaras wählen. Beim Staatsdinner mit dem peruanischen Präsidentenpaar entscheidet sie sich für ein Blumen-Diadem, das zuvor ihrer Schwiegermutter, Königin Sofia, gehörte. Das Schmuckstück stammt allerdings nicht aus Spanien, sondern wurde ursprünglich in Großbritannien von dem Juwelier J.P. Collins gefertigt. In 1879 schenkte König Alfonso es seiner Ehefrau, Maria Christina von Österreich.
24. Dezember 2018  Einen Tag vor Ausstrahlung der traditionellen Weihnachtsansprache von Queen Elizabeth veröffentlicht der Palast dieses festliche Bild der Königin und verrät schon ein paar Details. Glaube, Familie und Freundschaft seien ihr immer eine Stütze gewesen, und Respekt füreinander, trotz aller Differenzen, sei essentiell. Da können wir ihr nur zustimmen. Merry Christmas!   

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Zu dem, was Chrisie's auffahren kann, zählen Stücken quasi aller bekannten Juwelierhäuser. Prunkstück der Kollektion ist sicherlich der "Pohl Diamant", der von Cartier zu einem Ring gefasst wurde und 36 Karat hat. Der geschätzte Wert des Ringes liegt bei über 3,3 Millionen Euro.

Laut "Bild" kommt die Schmuckkollektion unter den Hammer, weil die Prinzessin viele der Stücke, die sie vom Aga Khan und ihrer Mutter Renate Thyssen-Henne geschenkt bekommen habe, schon länger nicht mehr getragen habe und sie seither nur in einem Banksafe gelegen hätten.

Manchmal ist es umgekehrt

Königin Máxima 2007 mit ihrer Kette, die aus Diamanten, Smaragden, Rubinen und Saphiren gefertigt wurde. Oft hat sie sie bisher nicht getragen.

Prinzessinnen und Königinnen kaufen sich auch gerne mal etwas in Auktionshäusern, um ihre Schmucksammlungen zu erweitern.

Wie "Danapress" berichtet, kaufte sich Kronprinzessin Mary im März 2012 im Auktionshaus Bruun Rasmussen in Kopenhagen eine Halskette, die als Diadem getragen werden kann zusammen mit einem Anhänger.

Königin Máxima, das ist bekannt, kaufte sich am 2007 im Auktionshaus Christie's in Amsterdam eine farbige Halskette für etwa 26.000 Euro. Dazu erstand sie ein passendes Armband, das 24.000 gekostet haben soll. Diese indischen Schmuckstücke wurden aus Diamanten, Smaragden, Rubinen und Saphiren angefertigt. Oft hat sie die Stücke aber bisher noch nicht getragen.

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