Konigin Máxima + Co.: Königliche Juwelen unter dem Hammer

Immer wieder landet der Schmuck, der Prinzessinnen gehörte, im Auktionshaus - und von dort bei betuchten, nicht-adeligen Damen. Manchmal ist es umgekehrt: Royale Damen wie Königin Máxima kaufen sich Juwelen auf Auktionen

Gabriele Prinzessin von Leiningen + Königin Máxima

Selbst royaler Schmuck bleibt nicht immer für Generationen im königlichen Tresor und wird an die nächsten Generationen weitervererbt. Ab und zu landen kostbare Diademe, Colliers und Ringe, die einst königliche Damen schmückten und wertvolle Erinnerungen symbolisieren, in einem Auktionshaus. Ob aus Geldnot, weil die Erbschaftssteuer drückt oder weil es mit der Zeit einfach zu viel wurde - das erfährt man nur höchst selten.

Der Nachlass der Wallis Simpson

Den spektakulärsten Umsatz so einer Auktion machte wohl der Nachlass der Herzogin von Windsor: Edward VII., der 1936 abgedankt hatte, heiratete ein Jahr später die Amerikanerin Wallis Simpson, die damit den Titel einer Herzogin annahm.

Nach der Hochzeit von Barbara Meier

Jetzt äußert sich Sylvie Meis selbst zur Kleid-Affäre

Sylvie Meis
Mehr ist mehr, dachte sich Moderatorin Sylvie Meis bei ihrer Kleiderwahl auf Barbara Meiers Hochzeit in Venedig. Beim Anblick des transparenten Looks können viele Fans ihren Augen nicht trauen: Wollte sie der Braut die Aufmerksamkeit stehlen? Im Interview begründet Sylvie ihren auffälligen Look und nennt Details zur Traumhochzeit
©Gala

Teile der Schmucksammlung der Herzogin von Windsor: Der berühmte Cartier-Panther und eine Brosche.

Die beiden teilten eine Vorliebe für extravaganten und auffälligen Schmuck, für große Steine, Gold und Silber. Wallis Juwelen-Sammlung galt somit als eine der teuersten Privatkollektionen des 20. Jahrhunderts. Als 1987, im Jahr nach ihrem Tod, ein Teil davon versteigert wurde, lag der Erlös bei rund 39 Millionen Euro. Zu den Käufern einzelner Stücke gehörten damals Liz Taylor und Joan Collins.

Prinzessin Margarets Schmuck

Gleich zweifach verauktioniert wurde das Poltimore-Diadem, das für die Schwester der Queen, Prinzessin Margaret, zu einem Lieblingsstück wurde. Im 1959 ergatterte die Prinzessin die in verschiedenen Varianten zu tragende Tiara für etwa 68.000 Euro bei einer Auktion und trug sie 1960 bei ihrer Hochzeit. Es stammte aus dem Besitz der Ehefrau des Barons Poltimore und wurde um 1873 vom Hofjuwelier R&S Garrad kreiert.

Prinzessin Margaret trägt das sogenannte Poltimore-Diadem bei ihrer Hochzeit 1960. Jahrzehnte später kommt es unter den Hammer.

2002 starb Prinzessin Margaret und es heißt, ihre Kinder Lady Sarah Chatto und David Armstrong-Jones, Viscount Linley, mussten sich von vielen Erinnerungsstücken an ihre Mutter trennen, um die Erbschaftssteuer zahlen zu können.

2004 nimmt die Begum an der Hochzeit von Prinz Felipe in Spanien teil. Das Schmuckstück an ihrem Hals ist eine Smaragd- und Diamant-Halskette von Cartier.

So kam mit dem berühmten Poltimore-Diadem unter anderem noch eine durch ein Cacil-Beaton-Portrait berühmt gewordene Perlen- und Diamantenkette im Art-Déco-Stil unter den Hammer. Rund 14 Millionen Pfund kamen dabei nach Medienangaben zusammen, wobei das Diadem für fast 1,4 Millionen Euro verkauft wurde.

Nächste Auktion Mitte Mai

Am 18. Mai hat Christie's in Genf die nächste royale Schmuckauktion geplant: Dann nämlich werden Juwelen von Gabriele Prinzessin von Leiningen, die 16 Jahre lang mit Prinz Karim Aga Khan verheiratet war, zum Verkauf angeboten.

Royaler Schmuck

Königliche Hochkaräter

Am 10.07.1947 verloben sich Queen Elizabeth und Prinz Philip. Seither funkelt der schöne Diamantring am Finger der britischen Monarchin. Ein königliches Schmuckstück mit einer besonderen Geschichte: Denn die im Ring verarbeiteten Diamanten stammen von der Tiara von Prinzessin Alice von Battenberg – der Mutter von Prinz Philip.
Alice von Battenberg wusste um den Verlobungswunsch ihres Sohnes und schenkte Prinz Philip ihre kostbare Tiara, die sie zuvor selbst an ihrem Hochzeitstag erhalten hatte. Prinz Philip kreiert den Verlobungsring aus Teilen der Tiara in Zusammenarbeit mit dem Londoner Juwelier Philip Antrobus Ltd. und verarbeitet weitere Diamanten der Tiara außerdem zu einem wunderschönen Armband. Dieses schenkt Prinz Philip seiner Elizabeth am Hochzeitstag.
Zum Staatsbankett im Buckingham Palace im Rahmen des Staatsbesuchs des US-amerikanischen Präsidenten und der First Lady, verzaubert Herzogin Catherine nicht nur in einem wunderschönen Abendkleid, sondern auch mit ihrer Lieblings-Tiara. Zum wiederholten Male trägt Kate die Lovers Knot Tiara, die zuvor Prinzessin Dianas (†) Lieblings-Tiara war. Diana bekam sie damals Geschenk zu ihrer Hochzeit mit Prinz Charles geschenkt. Ursprünglich gehörte die Tiara einer deutschen Prinzessin - Auguste von Hessel-Kassel erhielt die Tiara vor über 200 Jahren zu ihrer Hochzeit mit Adolphus Frederick, dem ersten Duke of Cambridge.
Lady Gabriella Windsor hat ihrem Tom Kingston auf Schloss Windsor das Jawort gegeben. Zu einer maßgeschneiderten Robe von Luisa Beccaria trug sie die "Kent City of London Fringe Tiara", die für die Braut von ganz besonderer Bedeutung ist. 

148

Zu dem, was Chrisie's auffahren kann, zählen Stücken quasi aller bekannten Juwelierhäuser. Prunkstück der Kollektion ist sicherlich der "Pohl Diamant", der von Cartier zu einem Ring gefasst wurde und 36 Karat hat. Der geschätzte Wert des Ringes liegt bei über 3,3 Millionen Euro.

Laut "Bild" kommt die Schmuckkollektion unter den Hammer, weil die Prinzessin viele der Stücke, die sie vom Aga Khan und ihrer Mutter Renate Thyssen-Henne geschenkt bekommen habe, schon länger nicht mehr getragen habe und sie seither nur in einem Banksafe gelegen hätten.

Manchmal ist es umgekehrt

Königin Máxima 2007 mit ihrer Kette, die aus Diamanten, Smaragden, Rubinen und Saphiren gefertigt wurde. Oft hat sie sie bisher nicht getragen.

Prinzessinnen und Königinnen kaufen sich auch gerne mal etwas in Auktionshäusern, um ihre Schmucksammlungen zu erweitern.

Wie "Danapress" berichtet, kaufte sich Kronprinzessin Mary im März 2012 im Auktionshaus Bruun Rasmussen in Kopenhagen eine Halskette, die als Diadem getragen werden kann zusammen mit einem Anhänger.

Königin Máxima, das ist bekannt, kaufte sich am 2007 im Auktionshaus Christie's in Amsterdam eine farbige Halskette für etwa 26.000 Euro. Dazu erstand sie ein passendes Armband, das 24.000 gekostet haben soll. Diese indischen Schmuckstücke wurden aus Diamanten, Smaragden, Rubinen und Saphiren angefertigt. Oft hat sie die Stücke aber bisher noch nicht getragen.

Themen

Erfahren Sie mehr: