Kim Kardashian: Spott über Paper-Popo

Stars wie Adrian Grenier verulken Kim Kardashian wegen ihres Versuchs, das Internet mit Ansichten ihres Hinterteils lahm zu legen. Und auch Kims neue Brustbilder wirken digital bearbeitet

Adrian Grenier, Kim Kardashian

Das Internet kann mit einem karamellglänzenden Hinterteil eines Selfmade-Stars nicht lahm gelegt werden, aber es wird viel diskutiert über das Cover der Winterausgabe des amerikanischen "Paper"-Magazins. Das hat Kim Kardashian geschafft. Doch im Vergleich zu den 2,2 Millionen Likes für ihr Hochzeitsfoto mit Kanye West, hat ihr Paper-Popofoto ihr auf Instagram bislang erst knapp 760.000 Likes eingebracht. Und nicht alle ihre Follower mögen die Fotos. Ganz im Gegenteil gibt es sogar eine Menge Häme und Spott, die Kim Kardashian wegen ihrer Fotos von Starfotograf Jean-Paul-Goude entgegenschlägt.

Der amerikanische Schauspieler Adrian Grenier ("Entourage") zum Beispiel hat seinen eigenen Kopf auf das besagte Foto von Kim Kardashian montiert und mit folgendem Kommentar auf seinem Instagram-Profil gepostet: "Don't you mean #breaktheEnchantment, not #breaktheinternet", was so viel heißen soll wie "Meintest Du nicht eigentlich #BrechtdenZauber, mehr als #legtdasInternetlahm. Grenier spielt mit seiner Fotomontage darauf an, dass die Ansicht von Kim Kardashians Rücken - insbesondere das Verhältnis von der Mini-Taille zum ausladend runden Po - stark digital bearbeitet wurde.

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Seine Karikatur ist aber noch harmlos im Vergleich zu vielen Fotoshop-Kreationen, die ganz andere Assoziationen zeigen: Auf die lackig glänzende Karamellfarbe des geölten Teints wurde mit Gegenüberstellungen von Donuts oder rohen Würsten reagiert, Kim Kardashian wurde zum Zentaur umgestaltet, Ihr Po mit einer luftigen Schokolade verglichen, die übertriebenen Rundungen mit einem Pfirsich persifliert. Schönheit und Sexiness wurden mit ihren Fotos wohl nicht assoziiert.

Darum legte das als hip geltende Paper-Magazin noch mit einem weiteren Bild nach, das Kim Kardashian im selben Stil, aber nackt von vorne zeigt, zensiert mit schwarzen Balken und einer Eigenwerbung für den Internetauftritt des Magazins "papermag.com". Das forderte viele Menschen weltweit nochmals heraus, selber kreativ zu werden. Lustige bis harte Fotoshopkreationen zu Kardashians Aktion mit dem Hashtag #BreaktheInternet sehen Sie hier .

Erstaunlich an Mrs. Kardashian-West ist inzwischen aber nicht mehr die Schamlosigkeit ihrer Selbstdarstellung, sondern eher die Schnelligkeit ihrer Aktionen, mit denen sie es fast täglich aufs Neue schafft, von sich reden zu machen.

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