Kate Moss + Georgia May Jagger Zieh dich warm an, Kate!

Sie ist jung, sie ist schön - und echt cool: Wird Georgia May Jagger Über-Model Kate Moss ablösen?

Die coole blonde Mähne,

die sündhaft roten Lippen und genau die richtige Prise Anmut, gepaart mit lässiger Rockstar-Attitüde? Das kennt man sonst nur von einer: KateMoss. Doch bei den "Moët et Chandon Étoile Awards" am Rande der Londoner Modewoche wurde die "Goddess of Fashion" fast von einer anderen in den Schatten gestellt, die wie eine jüngere und kurvigere Ausgabe ihrer selbst wirkt: Georgia May Jagger, 19-jährige Tochter von Rolling-Stones-Sänger Mick Jagger und Jerry Hall.

Bereits eine Woche zuvor hatte Miss Jagger im ähnlichen kleinen Schwarzen wie die 18 Jahre ältere Kate Moss für Aufsehen gesorgt. Und das ausgerechnet an einem Abend, an dem unter dem Motto "Get The London Look" eigentlich nur einer gehuldigt werden sollte: La Moss, die seit zehn Jahren Rimmel-Testimonial ist. Zwar wurde Kate stilecht im Helikopter eingeflogen, doch Georgia May, die seit knapp zwei Jahren ebenfalls für den britischen Kosmetikkonzern wirbt, erntete nicht minder viel Aufmerksamkeit. Mick Jaggers jüngste Tochter (er hat insgesamt sieben Kinder von vier Frauen) ist erst seit vier Jahren im Business, sammelt aber bereits hochkarätige Modelverträge. Ihr Einstieg kam mit Uniqlo, heute posiert sie für Versace, Chanel und das Jeans-Label Hudson, für das sie auch selbst designt.

Wächst hier eine neue Kate heran? In England wäre davon nicht jeder begeistert: "Georgia, entwickle deinen eigenen Stil!", fordert etwa die "Daily Mail". Und Jennifer Ramey, Agentin der Modelagentur IMG, erklärt: "Es gibt nur eine Kate Moss, das wird immer so bleiben." Der Londoner Designer Richard Wilbraham wiederum sieht das ganz anders: "Georgia ist hot! Sie hat Talent, einen tollen Familiennamen und sieht mit ihrer sexy Zahnlücke besonders aus. Sie wird zu den Top-Models dieser Dekade aufsteigen!"

Gala-Fashion-Director Marcus Luft bleibt skeptisch: "Frau Jagger kann sich zwar einen Namen in der Branche machen, aber Kate Moss bleibt die Göttin." Denn noch ist ungeklärt, ob die bodenständige Georgia May, die nebenbei Kunst studiert, überhaupt eine zweite Miss Moss werden will. Schließlich haben ihre Eltern sie gelehrt: "Sei immer du selbst, besser geht es nicht."

gala.de


Mehr zum Thema


Gala entdecken