Jérôme Boateng: Seine Töchter leihen sich manchmal Brillen bei ihm aus

Bereits zum dritten Mal hat Star-Kicker und Fashionisto Jérôme Boateng eine Brillenkollektion in Kooperation mit Edel-Optics kreiert. Im Interview mit GALA sprach er nicht nur über seine Designs, sondern auch die Verantwortung als Weltstar und was seine Töchter von seinen Brillen halten  

Jérôme Boateng ist Star-Kicker mit einem Gespür für Mode. Seine Leidenschaft für Style hat der 30-Jährige Vater von zwei Töchtern mittlerweile erfolgreich zu seinem zweiten Standbein gemacht. Im Interview hat er verraten, wie er mit der Verantwortung als Weltstar umgeht und wie seine Fans auf seine modische Seite reagieren. 

GALA: Was macht Ihre Brillenkollektion besonders?
Jérôme Boateng: "Meine aktuelle Brillenkollektion ist für mich eine ganz besondere, denn es ist bisher meine persönlichste Kollektion. Mit jeder Kollektion habe ich mehr und mehr dazugelernt und mich selbst eingebracht. In diesem Jahr habe ich meine Sehbrillen und Sonnenbrillen den Top 10 Personen in meinem Leben gewidmet. Eine weitere Besonderheit ist auch, dass wir in Zusammenarbeit mit Edel-Optics zum ersten Mal auch Brillenmodelle für Frauen designt haben."

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©Gala

GALA: Wenn Sie auf Reisen sind, wie viele Brillen haben Sie im Gepäck?
Jérôme Boateng:
 "Schwierig zu sagen, das kommt natürlich auf die Reise an. Aus der neuen Kollektion habe ich als Sehbrille aktuell immer die Boavista mit. Meistens habe ich noch ein oder zwei andere Sehbrillen dabei und dann noch ein bis zwei Sonnenbrillen. Wie gesagt, das hängt auch von der Reise ab."

GALA: Leihen sich Ihre Töchter Lamia und Soley Accessoires von Ihnen aus?
Jérôme Boateng:
 "Ausleihen tun sie sich meine Sachen und Sonnenbrillen weniger. Aber sie gucken schon, was ich habe und sagen dann, das und das hätte ich auch gern. Manchmal nehmen sie sich eine zum Spaß und albern rum. Von den Brillen, die nach ihnen benannt sind, hab ich ihnen aber natürlich welche gegeben."

Jérôme Boateng und seine Töchter 

GALA: Verspüren Sie als Fußball-Weltstar eine besondere Verantwortung bei dem was Sie tun, auch wenn es dabei um Mode oder Accessoires geht?
Jérôme Boateng:
 "Mir ist natürlich bewusst, dass ich für einige Menschen ein Vorbild bin und dass ich da auch eine Verantwortung habe. Dem versuche ich auch gerecht zu werden, vor allem mit dem, was ich in der Öffentlichkeit tue. Mode und Accessoires sind für mich in erster Linie eine Möglichkeit mich auszudrücken und da steht der Spaß eigentlich im Vordergrund. 2017 haben wir z.B. für ein Modell der #teamJB17 Kollektion mit der DKMS kooperiert, auch das gehört dazu. Aber nicht, weil ich da eine gewisse Verantwortung als Fußballer spüre, sondern weil das Thema mir wichtig ist und ich einen Bezug dazu habe."

GALA: Ist es durch Ihre Bekanntheit als Sportler einfacher oder schwerer Mode und Accessoires zu machen? Akzeptieren Ihre Fans Ihr "zweites Standbein"?
Jérôme Boateng:
 "Mein Erfolg als Sportler hat mir diese Möglichkeiten selbst Mode und Accessoires auf den Markt zu bringen, überhaupt erst eröffnet. Dafür bin ich wirklich sehr dankbar, weil es mir einfach sehr viel Spaß macht. Ich bekomme auch viel positives Feedback, auch von Fans. Natürlich gibt es immer Kritiker und ich finde das auch in Ordnung. Es muss ja nicht jeder alles toll finden, was ich mache."

Jérôme Boateng: Ich versuche meinem eigenen Style treu zu bleiben 

GALA: In den USA werden Sportler die Mode machen oder eine Fashion Show besuchen weniger kritisch beäugt als in Deutschland. Was glaubst Sie wieso ist das so?
Jérôme Boateng:
 "Gute Frage, ich weiß nicht. Das ganze Drumherum gehört in den USA einfach noch mehr dazu als in Deutschland. Da herrscht eine andere Mentalität. Es ist halt eine andere Kultur."

GALA: Gibt es Menschen, deren Style Sie besonders inspiriert?
Jérôme Boateng:
 "Inspirieren würde ich das nicht unbedingt nennen, denn ich versuche meinem eigenen Style treu zu bleiben. Ich finde aber David Beckham bspw. kann anziehen, was er will und sieht immer gut aus. Auch Pharrell Williams‘ Style gefällt mir sehr."

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