It-Girl der Woche: Frankreichs neue Schöne

Léa Seydoux betört mit Talent und Power - und riskiert gern eine kesse Lippe

Lobt man ihr Aussehen,

entgegnet sie bockig: "Ich kann auch was!" Léa Seydoux arbeitet nebenbei als Model, aber nichts hasst sie mehr, als auf ihr Äußeres reduziert zu werden – oder auf ihre Herkunft.

Filmvorführung

"Inglourious Basterds"

Die Kollegen teilen augenscheinlich den selben Sinn für Humor:
Corbin Bleu hält wohl schon mal nach den besten Plätzen Ausschau.
Agyness Deyn macht mit ihrem T-Shirt auffällige Werbung für die "Rocky Horror Picture Show".
Lorenzo Martone und Marc Jacobs bilden das dynamische Style-Duo.

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Deshalb sollte man sie auf Großvater Jérôme Seydoux, Milliardär und Inhaber des ältesten französischen Filmstudios Pathé, ebenfalls nicht ansprechen. Léa Seydoux, 25, möchte zwar erfolgreich sein, aber nicht dank Privilegien.

Léa Seydoux liebt die Eleganz von Grace Kelly - und steht ihr dabei in nichts nach. Hier in einer Robe von Elie Saab bei der César-Verleihung in Paris.

Dabei war es ein Freund der Familie, der ihre Ausstrahlung entdeckte: Designstar Christian Louboutin schenkte der damals Zwölfjährigen die ersten High Heels - und weckte ihre Leidenschaft für Schuhe, die nur noch von jener fürs Kino übertroffen wird. Mit 19 Jahren verließ sie ihre Mutter Valérie Schlumberger, mit der sie zwischenzeitlich im Senegal lebte, und startete in Paris eine Schauspielkarriere.

Dass Léa Seydoux talentiert ist, bescheinigen ihr Regiestars wie Quentin Tarantino, mit dem sie "Inglourious Basterds" drehte, und Woody Allen, zu dessen neuen Musen sie zählt. Und als Karl Lagerfeld ihr für den Film "Petit Tailleur" (2010) ein Kleid auf den Leib schneiderte, musste auch der Modezar erkennen "Ihre Natürlichkeit und ihr unschuldiges Gesicht sind formidabel!"

ITZ

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