Herzogin Meghan: Hätte sie dieses Kleid nicht tragen dürfen?

Herzogin Meghan zeigte sich letzte Woche in einem maßgeschneiderten Kleid von Jason Wu - jetzt werden Stimmen laut, die sagen, sie hätte das Kleid als Royal nicht tragen dürfen

In einem blauen Kleid des kanadisch-taiwanischen Designers Jason Wu zog Herzogin Meghan am vergangenen Donnerstag (6. September) alle Blicke auf sich. Die Rüschen an der Vorderseite des Kleides zauberten der Frau von Prinz Harry eine Silhouette, die sie schwanger aussehen ließ. 

Herzogin Meghan: Auftritt in blauem Kleid von Jason Wu

Es ist nicht das erste Mal, dass die Herzogin ein maßgeschneidertes Kleid trägt. Es ist den Royals auch nicht verboten, maßgeschneiderte Kleider zu tragen. Wenn der Designer die Herzogin jedoch dazu nutzt, um seine neue Kollektion zu promoten, dann hat das keinen guten Beigeschmack. 

Jason Wu macht Werbung mit Meghan auf Instagram

Jason Wu teilt kurz nach dem Auftritt von Herzogin Meghan ein Foto von ihr in dem Kleid auf seinem Instagram-Account mit seinen 416 Tausend Abonnenten. Dazu setzt er die Hashtags "Jason Wu Collection" und "Spring 2019". Am Freitag (7. September) präsentiert er genau diese Frühjahrskollektion auf der New Yorker Fashion Week vor Journalisten, Bloggern und Stars. 

"Das ist so choreografiert!"

Komischer Zufall oder perfekt geplant? "Das ist so choreografiert, ich glaube es nicht! Einmal Influencer, immer Influencer", schreibt Reporterin Elizabeth Holmes auf ihrem Instagram-Account. Ob dieser Stunt wirklich von der Herzogin, ihrer Stylistin und Freundin Jessica Mulroney, oder Jason Wu selbst, organisiert war, ist unklar. Fakt ist jedoch, dass sich die Royals von dieser Art von PR-Arbeit fernhalten sollten. 

"Ich bin sehr, sehr überrascht darüber, dass Meghan das machen würde, und der Palast es erlaubt. Es ist sehr werblich. Die Royals sollten dadrüber stehen", schreibt sie weiter auf Instagram. 

Herzogin Meghan

Schwindet aus diesem Grund der "Meghan-Effekt"?

Herzogin Meghan
Sie ist modisch, sie ist beliebt und die ganze Welt kennt sie: Herzogin Meghan hat die perfekten Vorraussetzungen, doch der "Meghan-Effekt" scheint in den Wochen nach ihrer Hochzeit zu schwinden und das könnte einen ganz bestimmten Grund haben...
©Gala

Herzogin Meghan ist ein gutes Werbegesicht

Es ist kein Geheimnis, dass die Herzogin mit ihrer weltweiten Präsenz großen Einfluss auf die Verkaufszahlen eines Labels hat. Immer wieder waren Kleider oder Accessoires ausverkauft, nachdem Meghan sich damit zeigte. Es ist also ein Riesencoup für jeden Designer, wenn die Herzogin eine Kreation aus seiner Feder trägt. 

Jessica Mulroney ist PR-Strategin und soll der Herzogin in Mode-Fragen zur Seite stehen. Dass sie den Kontakt zwischen Jason Wu und ihrer Freundin Meghan hergestellt hat, ist nicht abwegig. 

Fashion-Looks

Der Style von Meghan Markle

Ihr dunkles Haar fällt ihr offen über die Schultern. Als Meghan ins Kondolenzbuch schreibt, wird sichtbar, dass sie ihren Verlobungsring - wie auch beim letzten Auftritt - nicht mehr trägt. Das scheint jedoch nicht etwa mit Prinz Harry oder ihrer Beziehung zu tun zu haben, sondern ist wahrscheinlich den in der Schwangerschaft geschwollenen Fingern geschuldet. Ihren Ehering trägt die Frau von Prinz Harry trotzdem. 
Herzogin Meghan erscheint zusammen mit Prinz Harry am "New Zealand House" in London, wo sie Blumen ablegen und ins Kondolenzbuch schreiben. Sie trägt einen neuen, schwarzen Mantel mit funkelnden Knöpfen und weiten Ärmeln von Gucci. In der Hand hält sie eine schwarze Satin-Clutch, auch von Gucci. 
Rührendes Detail: Herzogin Meghan wählt an diesem Tag ein Paar goldene Ohrringe, das sie während ihrer Tour durch Neuseeland von der dortigen Premierministerin Jacinda Ardern geschenkt bekommen hat. 
Der Schnitt des Mantels betont ihren wachsenden Babybauch. Schwarze Pumps von Aquazzura setzen ihre schlanken Beine in Szene. 

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